Wiener Börse mit kräftigen Verlusten - ATX schließt unter 2.000 Punkten

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In einem durchwegs tiefrot gefärbten europäischen Börsenumfeld hat auch die Wiener Börse am Montag kräftige Verluste verbucht. Nach bereits schwächerem Start gab der ATX sukzessive weiter Terrain ab und ging letztlich 3,73 Prozent tiefer bei 1.965 Punkten aus dem Handel. Damit schloss der heimische Leitindex erstmals seit Mitte Jänner wieder unter 2.000 Punkten.

Belastend wirkten sich an den europäischen Börsen die anhaltenden Sorgen rund um die politische Entwicklung in Athen aus. Ein zusätzlicher Negativimpuls kam von der angespannten Situation an den Anleihenmärkten weiterer Euro-Krisenländer.

Besonders belastet wurde der ATX von der schwergewichtigen Erste-Group-Aktie, die um 6,08 Prozent absackte. Das Papier des Branchenkollegen Raiffeisen rutschte noch deutlicher um 7,14 Prozent ab und stellte damit das Schlusslicht im prime market. Die konjunktursensiblen Bankenwerte standen in ganz Europa massiv unter Druck.

Im Versicherungssektor büßten VIG ex Dividende 5,98 Prozent ein.

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