Wiener Börse schließt tief im Minus

Belastet durch die sich verstärkenden Unsicherheiten bezüglich der Situation in den Euro-Peripherieländern hat die Wiener Börse die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit klar tieferen Notierungen beendet. Auch das europäische Umfeld tendierte klar im negativen Bereich. Der ATX fiel 2,35 Prozent auf 1.884,59 Einheiten.

Unter anderem gingen Erste Group (minus 4,72 Prozent auf 14,05 Euro) und Raiffeisen (minus 4,26 Prozent auf 22,50 Euro) mit kräftigen Kursverlusten aus der Sitzung. Zudem ging es für Andritz bergab. Die Titel fielen um 1,77 Prozent auf 41,26 Euro, nachdem sie am Dienstag noch auf einen Rekordschlusskurs von 42,00 Euro klettern konnten.

Zahlen legte voestalpine vor, die Titel gaben deutliche 3,53 Prozent auf 20,50 Euro ab. Wegen einer 205 Mio. Euro schweren Vorsorge für das Schienenkartellverfahren sowie wegen der Schließung der Schienenfertigung in Deutschland erlitt der Stahlkonzern im Geschäftsjahr 2011/12 trotz eines Umsatzrekords einen Gewinneinbruch.