Wiener Börse startet mit klaren Abschlägen.

Die Wiener Börse hat sich am Montag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit schwacher Tendenz gezeigt. Der ATX verlor 1,06 Prozent auf 2.611,21 Punkte.

Nach wie vor bestimmt die europäische Schuldenkrise die Stimmung. Für den für Donnerstag anberaumten Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs bestehe am Markt die Sorge, dass keine Einigung über Maßnahmen zur Eindämmung der Probleme erzielt werden könnte, hieß es aus Händlerkreisen.

Belastet hatten im frühen Handel vor allem Schwergewichte wie Wienerberger (minus 1,85 Prozent auf 11,43 Euro) OMV (minus 1,91 Prozent auf 28,57 Euro) und voestalpine (minus 1,81 Prozent auf 36,66 Euro). Aber auch die Titel der Kreditinstitute Erste Group und Raiffeisen lagen im roten Bereich und folgten damit dem Trend der europäischen Bankenbranche. Raiffeisen verloren 1,73 Prozent auf 32,73 Euro, Erste Group sanken um 1,19 Prozent auf 32,88 Euro. Beide Banken konnten die Anforderungen der jüngst durchgeführten Stresstests erfüllen.

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