Zara-Mutter Inditex setzt auf Weihnachtsgeschäft

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Der weltgrößte Modekonzern Inditex setzt nach einem bisher schwierigen Jahr auf anziehende Geschäfte zu Weihnachten. Bereits in den ersten sechs Wochen des vierten Geschäftsquartals habe der Umsatz um zehn Prozent zugelegt, teilte die spanische Zara-Mutter am Mittwoch mit.

Der spanische H&M-Konkurrent Inditex setzt seinen Expansionskurs unverändert fort. Auch der starke Euro macht den erfolgsverwöhnten spanischen Textilkonzern kaum zu schaffen. Der Umsatz in den neun Monaten des Geschäftsjahres stieg um 5 Prozent auf 11,9 Mrd. Euro, wie Inditex am Mittwoch mitteilte.

Die Zahl der Geschäfte stieg zu Ende Oktober auf 6.249 und damit um 362 Standorte im Vergleich zum Vorjahr. Die Geschäftseröffnungen liefen nach Plan, hieß es weiter.

Die Kosten für die neuen Läden machten sich indes operativ bemerkbar: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb mit 2,78 Mrd. Euro unverändert. Der Gewinn stieg dennoch leicht um 1 Prozent auf 1,67 Mrd. Euro. Neben der Konjunkturflaute in vielen Ländern machten dem Konzern, zu dem unter anderem Marken wie Massimo Dutti und Bershka gehören, zuletzt auch Wechselkurseffekte zu schaffen.

Bei allen Kennzahlen lag Inditex mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen der Experten. Für Inditex spielt im laufenden vierten Quartal (bis Ende Jänner) das Weihnachtsgeschäft eine große Rolle.

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