Sorbets und vegane Sorten als neue Eis-Trends

Leichter Genuss

Sorbets und vegane Sorten als neue Eis-Trends

Saison offiziell eröffnet - Boom vor allem in Wien.

Das Gefrorene ist wieder in aller Munde: Der Sprecher der heimischen Eissalons, Silvio Molin Pradel, hat am Donnerstag die Saison offiziell für eröffnet erklärt. Rund 300 Betriebe bundesweit, davon rund 120 in Wien, werden wieder für ein frostiges Angebot sorgen. Der Trend geht dabei in Richtung Frucht. Denn Sorbets und vegane Sorten werden immer beliebter, wie der Gelati-Vertreter berichtete.

Der heutige 24. März gilt als europaweiter "Tag des handwerklich erzeugten Speiseeises", wie Molin Pradel berichtete. Um diesen zu feiern, wird kurzfristig eine sehr spezielle Sorte angeboten, nämlich "Poire Royal" - ein Birneneis mit diversen Zutaten. Ausgewählt wurde die Spezialität heuer von den belgischen Kollegen. Vielleicht könne ja ein kleines Eis dazu beitragen, dass die Menschen dort wieder in die Normalität zurückfinden, ging der Branchensprecher kurz auch auf die Terroranschläge von Brüssel ein.

Eis des Jahres
Für Österreich wurde ein "Eis des Jahres" kreiert - konkret sind es zwei: Topfen und Beere in den unterschiedlichsten Variationen (inklusive Topfengolatsche). Im Mai bzw. im Juli wird es entsprechende Schwerpunktwochen bei den heimischen Eismachern geben, wie Molin Pradel bei der gemeinsamem Präsentation mit dem Obmann des Fachverbands Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, Mario Pulker, und Gastgeber Fabio De Prophetis (Gelateria Hoher Markt) berichtete.

Leichter Genuss
Insgesamt wird jedoch immer öfter auf den leichten Genuss gesetzt. Molin Pradel rechnet damit, dass sich in der heurigen Saison der Trend zu veganem Eis fortsetzt. Und auch Sorbets - also gefrorene Früchte mit Zucker und Wasser - werden immer beliebter, wie der Eissalon-Sprecher berichtete. Bei den Geschmacksnoten werden Klassiker wie Schokolade, Vanille oder Erdbeere durch exotischere Angebote mit Ingwer, Sesam oder Honig ergänzt.

Das Geschäft läuft jedenfalls gut, vor allem in der Hauptstadt, wie Molin Pradel versicherte: "Eisessen ist in Wien eine starke Tradition." Die Anbieter würden eher mehr statt weniger. Den entscheidenden Faktor für den Erfolg der Saison könne man jedoch nicht beeinflussen, wie er eingestand: "Es hängt schon sehr viel vom Wetter ab."