Sicherheitsproblem
Google schließt Android-Sicherheitslücke
Problem bei Datenverkehr in unverschlüsselten WLAN-Netzen wird behoben.
Eine Sicherheitslücke im Smartphone-Betriebssystem Android, die von deutschen Experten unlängst entdeckt wurde, wird von Google geschlossen. Ulmer Forscher hatten darauf aufmerksam gemacht, dass in unverschlüsselten WLAN-Netzen Angreifer Identifizierungsschlüssel von den Google-Kontakten und -Kalendern eines Nutzers sowie seines Kontos beim Fotodienst Picasa abgreifen können. "Wir sind uns des Themas bewusst, haben es in den jüngsten Android-Versionen für Kalender und Kontakte bereits beheben können und sind dabei, es auch für Picasa zu lösen", sagte ein Google-Sprecher der dpa am Mittwoch auf Anfrage.
Ältere Versionen betroffen
Von der Sicherheitslücke sind die älteren Android-Varianten betroffen, die nach Angaben der Forscher am Institut für Medieninformatik der Universität Ulm derzeit noch 99,7 Prozent aller Android-Geräte ausmachen. Die Forscher hatten in einem bereits vergangene Woche veröffentlichten Papier angeprangert, dass die drei Android-Apps ihre sogenannten ID-Token unverschlüsselt senden. Ist auch die Verbindung zu einem WLAN-Netzwerk ungeschützt, habe ein Angreifer damit leichtes Spiel.
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