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iPhone-Programme bringen Apple halbe Milliarde

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Mit kostenpflichtiger Zusatz-Software will Apple ein Umsatzplus von rund 500 Millionen Dollar pro Jahr erreichen.

Der Apple-Konzern rechnet bei den neuen Zusatz-Programmen für sein iPhone-Handy bald mit einem Umsatz von rund einer halben Milliarde Dollar (332 Mio. Euro) pro Jahr. Seit dem Start der Software-Angebote über den "App Store" vor einem Monat seien mehr als 60 Millionen Programme heruntergeladen worden. Auch Jahreserlöse von einer Milliarde Dollar seien möglich, sagte Jobs. Zu den von Drittanbietern entwickelten Programmen zählen etwa Spiele, GPS-Anwendungen und Kommunikations-Tools.

30 Prozent des Geldes direkt an Apple
Im Schnitt habe Apple bisher pro Tag etwa eine Million Dollar mit den Downloads eingenommen. Das US-Unternehmen behält von den Umsätzen 30 Prozent, die Entwickler bekommen 70 Prozent. Der Großteil der meist kleinen Software-Anwendungen ist zudem kostenlos. Mittlerweile gibt es im "App Store" auf Apples iTunes-Plattform bereits Hunderte von Anwendungen. Mit den Programmen will Apple das iPhone als mobile Computer-Plattform etablieren und den Verkauf der Geräte anheizen.

Abzocke mit iPhone-Software
Zuletzt hatte es auch Ärger gegeben: Ein deutscher Entwickler etwa bot für 999,99 Dollar sein Programm "I Am Rich" (Ich bin reich) an, das lediglich einen rot glitzernden Edelstein auf dem Bildschirm anzeigte. Apple strich den kostspieligen Spaß inzwischen aus dem Angebot - acht Personen hatten bis dahin das sünteure Scherzprogramm bereits erworben...

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