Strahlend schön!
Endlich perfekte Zähne
Ein perfektes Gebiss ohne Zahnlücken oder schief stehende Zähne ist nicht nur schön anzusehen und daher aus ästhetischen Gründen gewünscht. Es ist in erster Linie eine Frage der Funktion. Zahn- und Kieferfehlstellungen sind oft Gründe für Kiefergelenksbeschwerden, Kauprobleme, Verspannungen bis zu Kopf- oder Rückenschmerzen. Geschätzte 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen leiden an Zahnfehlstellungen, die sich unbehandelt langfristig auf Gesundheit und Lebensqualität auswirken können.
Moderne Zahnkorrektur
Bei dem Wort „Zahnspange“ denken viele Menschen gleich an auffällige Drahtgestelle auf den Zähnen, die deutliches Sprechen nahezu unmöglich machen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Moderne Zahnregulierungen sind nahezu unsichtbar, verursachen keinerlei Behinderungen und bewegen auch immer mehr Erwachsene dazu, ihre Zähne korrigieren zu lassen. Abnehmbare, unsichtbare Zahnspangen (Invisalign) bringen die Zähne mithilfe durchsichtiger Schienen Schritt für Schritt in die optimale Position, ohne dass es der Umgebung sofort auffällt. Eine Serie maßangefertigter transparenter Schienen wird Tag und Nacht getragen und nur zum Essen und zur Zahnpflege – oder in Ausnahmefällen bei wichtigen Anlässen – herausgenommen. Jedes Set wird zwei Wochen lang getragen, danach zum nächsten Satz gewechselt. Der Behandlungszeitraum richtet sich nach Umfang der Zahnkorrektur und somit der Zahl der Schienen. Durchschnittlich ein Jahr dauert die Behandlung. Dank neuer Technologien (Infrarottechnologie) lassen sich die Zähne leichter bewegen und die Dauer einer ästhetischen Zahnbehandlung bei Erwachsenen kann auf diese Weise um bis zu 50 Prozent verringert werden.
Unauffällige Alternativen
Nicht für jede Zahnkorrektur sind die unsichtbaren Zahnschienen die beste Wahl. Bei komplexen Fehlstellungen eignet sich eine festsitzende Zahnspange oft besser. Diese wird an den Zähnen fixiert und erst nach Abschluss der Behandlung wieder entfernt. Doch auch hier bieten die Zahnärzte bereits sehr unauffällige Varianten – von hellen, farbstabilen Brackets und weißen Drähten bis zur sogenannten Lingualtechnik, wo die Brackets an der Zahninnenseite angebracht werden.
Keine Frage des Alters
Da nur korrekt stehende Zähne optimal belastet werden, haben Zahnregulierungen neben ästhetischen Gründen auch einen wichtigen Stellenwert in der Prophylaxe. Je früher Fehlstellungen behandelt werden, desto besser. Daher empfehlen Experten drei kieferorthopädische Untersuchungen im Alter von vier, acht und zwölf Jahren. Das typische Alter für den Beginn einer entsprechend Behandlung liegt zwischen dem neunten und elften Lebensjahr. Doch auch im fortgeschrittenen Alter ist es noch möglich, die Zähne zu regulieren. Für eine kieferorthopädische Behandlung ist es nie zu spät!
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