Ein Jahr danach

Emotionale Beichte von Ehefrau Farvah Hajabi zum Tod von Rapper Xatar

Sein Tod schockierte die Rap-Welt und ist bis heute ein Rätsel. Ein Jahr nach dem plötzlichen Ableben von Giwar Hajabi, besser bekannt als Rapper Xatar, bricht seine Frau Farvah nun ihr Schweigen. In einem emotionalen Gespräch gibt sie tiefe Einblicke in ihr Leben und die Zeit nach dem Verlust.

Ein Jahr nach dem Tod von Giwar Hajabi bricht seine Witwe Farvah nun erstmals öffentlich ihr Schweigen. Das Interview wurde im NDR-Talk "deep und deutlich" ausgestrahlt. Am Donnerstag, 8. Mai 2025, wurde der Rapper leblos in einer Kölner Wohnung gefunden. Bis heute ist die genaue Todesursache ungeklärt, wobei die Staatsanwaltschaft Fremdverschulden ausschloss. Farvah beschreibt den Moment der Nachricht als einen Schlag, der einen "zu Pulver" macht.

Ein Leben voller Extreme

Xatar
© getty

Das Paar war über 15 Jahre lang unzertrennlich und kannte sich bereits seit der Jugend. Farvah erinnert sich, dass Xatar schon früh wusste, dass sie die Mutter seiner fünf Kinder werden würde. Doch das Leben an der Seite des Musikers war nicht immer einfach, da er früh auf die schiefe Bahn geriet. Nach dem spektakulären Überfall auf einen Gold-Transporter im Jahr 2009 und der anschließenden Haftstrafe blieb Farvah stets an seiner Seite. Wegzugehen war für sie zu keinem Zeitpunkt eine Option.

Sicherheit durch gewohnte Rituale

Xatar
© APA/dpa/Jonas Walzberg

Bis heute hat die 38-Jährige den plötzlichen Tod ihres "allerbesten Freundes" nicht vollständig verarbeitet. In ihrem gemeinsamen Zuhause hat sie bewusst nichts verändert, um den Kindern Sicherheit zu geben – selbst der Salzstreuer steht noch an seinem alten Platz. Jeden Abend pflegt die Familie ein festes Ritual, bei dem sie sich gemeinsam Videos und Fotos ansehen. Trotz der schweren Zeit blickt sie auf die gemeinsame Zeit zurück, in der sie die Welt bereisten und eine Familie gründeten.

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