An Bord der runderneuerten Luxusyacht „Indigo Star“ kam es jüngst zu einer hochemotionalen Debatte über Fleiß, Disziplin und den generationenübergreifenden Wandel der Work-Life-Balance.
Nach einer durchzechten Nacht, in der Carmen Geiss (60) nach eigenem Bekunden „tief ins Glas geschaut“ hatte, versammelte sie ihre Familie auf dem Sonnendeck zu einer unkonventionellen Standpauke. Während Davina mit der Seekrankheit kämpfte und Shania sichtlich abgelenkt schien, monierte das Familienoberhaupt die mangelnde Konzentration ihrer Sprösslinge: „Meine Familie hat die Aufmerksamkeitsspanne von einem Goldfisch!“
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In einem historischen Rückgriff auf das Jahr 1945 versuchte Carmen, den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Sie erinnerte an die Aufbaugeneration, die Europa unter größten Entbehrungen wiedererrichtet habe. Davina ahnte bereits den Tenor der mütterlichen Ausführungen: „Okay, sag' jetzt einfach nur, dass wir faul sind!“
„24/7“ versus „Sechs Tage frei“
Tatsächlich ließ die Quittung nicht lange auf sich warten. In einer leidenschaftlichen Wutrede prangerte Carmen die Attitüde der heutigen Jugend an, die ihrer Meinung nach den Bezug zur harten Arbeit verloren habe: „Jeder hat gearbeitet! Sechs Tage die Woche, 24/7! Es gab nichts!“, echauffierte sich Carmen in Erinnerung an frühere Zeiten.
Sie warf ihren Töchtern vor, das Familienvermögen als selbstverständlich anzusehen: „Meine Kinder denken, wir haben einen Goldesel auf dem Balkon!“ Davina Geiss zeigte sich von dem mütterlichen Furor jedoch unbeeindruckt und konterte mit einer provokanten Vision moderner Freizeitgestaltung: „Wenn es nach mir gehen würde, hätten wir sechs Tage frei und nur einen Arbeitstag. Das Leben ist nicht nur, um zu arbeiten.“
Skeptische Blicke und mütterliche Hoffnung
Shania Geiss hingegen suchte die Ursache für die Tirade eher im vorangegangenen Alkoholkonsum ihrer Mutter: „Der Alkohol hat Mama nicht gutgetan, sie sollte sich besser noch mal hinlegen.“ Auch Gatte Robert Geiss (62) fungierte in diesem Disput nicht als der erhoffte Verbündete. Er quittierte die Bemühungen seiner Frau mit einer nüchternen Analyse der Aussichtslosigkeit: „Ich weiß nicht, warum du das alles erzählst? Die hören doch eh nicht zu.“
Robert Geiss ist seiner Carmen keine Hilfe.
Trotz des offensichtlichen Scheiterns ihrer Mission gibt Carmen die Hoffnung nicht auf, dass ein Teil ihres Appells an die Disziplin doch noch Früchte trägt. Bei den Töchtern stießen die Worte jedoch auf taube Ohren. „Ich checke es nicht, sollten wir uns jetzt angesprochen fühlen?“, fragte Shania ihre Schwester, worauf Davina nur knapp entgegnete: „Auf gar keinen Fall!“