Lagerfeld-Gala Karl for ever

2.000 internationale Gäste

Verstorbener Designer Karl Lagerfeld mit Gala in Paris geehrt

Der verstorbene Designer Lagerfeld wurde mit einer Gala mit 2.000 internationalen Gästen in Paris geehrt. 

Mit einer großen Gala mit vielen Prominenten haben die Modehäuser Chanel und Fendi ihren verstorbenen Kreativdirektor Karl Lagerfeld geehrt. An der Veranstaltung unter dem Motto "Karl for Ever" nahmen am Donnerstagabend im Pariser Grand Palais rund 2000 internationale Gäste teil. Stars wie die Schauspielerin Tilda Swinton und der US-Musiker Pharrell Williams erklommen für Auftritte die Bühne.
 
 

Lagerfeld nannte Wahlheimat Frankreich oft nur der "Kaiser"

Im Grand Palais hatte Lagerfeld, der in seiner Wahlheimat Frankreich oft nur der "Kaiser" genannt wurde, zahlreiche seiner spektakulären Modeschauen ausgerichtet. Bei der Gala wurden Videoaufnahmen Lagerfelds gezeigt sowie Fotografien und Zeichnungen von der Hand des Modezaren. Daneben traten Musiker, Tänzer und Schauspieler auf.
 

Lagerfeld-Zitate von Mirren & Chopin von Starpianist Lang

Schauspielerin Swinton las einen Auszug aus dem Roman "Orlando" von Virginia Woolf über die verschwommenen Grenzen zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen vor. Ihre Schauspielkollegin Helen Mirren trug, begleitet von einem Geiger, bekannte Lagerfeld-Zitate vor. Der chinesische Starpianist Lang Lang spielte Chopin. Zum Abschluss bestieg der Sänger Pharrell Williams für einen Song die Bühne.
 

Zahlreiche prominente Gäste

Prominente wie Prinzessin Caroline von Hannover, Model Claudia Schiffer oder Brigitte Macron, die Frau von Staatschef Emmanuel Macron, wurden bei der Gala ebenfalls gesehen.
 
Lagerfeld war Mitte Februar im Alter von 85 Jahren gestorben. Der gebürtige Hamburger hatte die Modewelt jahrzehntelang geprägt und 36 Jahre lang als Kreativdirektor für Chanel gearbeitet. Sein Tod löste über die Branche hinaus Betroffenheit aus.
 

Designer war gegen eine öffentliche Trauerfeier

Lagerfeld selbst hatte sich gegen eine öffentliche Trauerfeier ausgesprochen. Er prägte das Bonmot, lieber sterben zu wollen, als beerdigt zu werden. Wie der Brancheninformationsdienst "WWD" berichtete, wurde die Hommage von dem Starregisseur Robert Carsen inszeniert. Der Kanadier sagte "WWD", bei der Ehrung werde auf Reden verzichtet.
 
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