Action im Kino

Farrell schießt scharf in "Dead Man Down"

Dead Man Down
© IM Global

Auftragskiller und Unfallopfer kümmern sich gegenseitig um ihre Narben.
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Auf erfolgreichen europäischen Regisseuren lastet immer ein hoher Erwartungsdruck, wenn ihr Hollywood-Debüt bevorsteht: Der österreichische Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky hat sich zuletzt mit dem Thriller "Cold Blood" zwar ganz wacker, aber dennoch nicht überragend geschlagen. Und der Däne Niels Arden Oplev konnte sich nach seiner Bestseller-Verfilmung "Verblendung" vor Angeboten gar nicht retten. Doch warum er sich für das Rache-Drama "Dead Man Down" (ab 4. April im Kino) entschieden hat, bleibt ein Rätsel - sein Debüt ging jedenfalls ordentlich in die Hose.

Hier der Trailer zum Film

Fazit
Am besten schlägt sich in dem seltsam emotions- und motivationslosen Drama noch Farrell, der seine Kamerapräsenz immer wieder geschickt auszuspielen versteht. Rapace dagegen - nicht zuletzt durch die "Millennium"-Trilogie zu Ruhm gelangt - ist mit einer unglaublich schwachen Figurenzeichnung gestraft, ebenso wie Huppert, bei der man sich als Mutter von Beatrice fragt, was sie wohl geritten haben mag, sich für so eine Rolle in solch einem Film herzugeben. "Tarantino trifft Hitchcock" sah der "Hollywood Reporter" zumindest den Versuch, urteilte schließlich aber auch hart: "Ein uninspiriertes US-Debüt."

(Von Daniel Ebner/APA)

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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