Zu erotisch

Deutschland zu prüde für "Lovelace"-Porno

Lovelace
© www.photopress.at
Kein Filmverleih will den Sex-Film mit Amanda Seyfried in der Titelrolle vertreiben.
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In den letzten Monaten sorgte die er 27-jährige Amanda Seyfried mit ihrer Titelrolle als 70er-Jahre Pornostar Linda Lovelace in der gleichnamigen Filmbiographie für Furore. Lang ersehnt wurde das fertige Produkte von den Fans. Doch jetzt wo das gute Stück fertig ist, will es niemand unter das Volk bringen. Zumindest in Deutschland nicht, wie es die Bild Zeitung wissen will.

Hier der Trailer in der britischen Version

Synchronisation bereits begonnen
Dabei laufen die Arbeiten an der Übersetzung des Streifens ins Deutsche schon auf Hochtouren. Doch wie es nun aussieht, wird "Lovelace" nie in der Bundesrepublik Deutschland ein Kino von innen sehen. Kein Filmverlieh möchte den Porno-Film vertreiben. Dabei empfindet die Hauptdarstellerin "Lovlace" als gar nicht so schlimm. Sie brachte sogar ihren Vater mit zur großen Weltpremiere, weil sie so stolz auf ihre Arbeit war. Für Österreich wurde noch kein Start-Termin fixiert, aber auch noch keine konkrete Absage an den Erotik-Film ausgesprochen.

"Die Mutter des Blow-Jobs"
Dabei hat der Originalfilm über Linda Lovelace mit dem Titel "Deep Throat" in den 70er Jahren Kult-Status erlangt. Der Film wurde damals mit einem mageren Budget von 25.000 Dollar gedreht und spielte in den ersten sechs Tagen gleich satte sechs Millionen Dollar ein. Bekannt wurde das Porno-Starlet damals wegen ihrer "sensationellen Begabung zum Oralverkehr" und der ersten richtigen Blow-Job-Szene in einem Kino-Streifen.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

Hier gehts zu den aktuellen Kino-Filmtrailern.

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