"Exit Marrakech"

Ein Vater lernt seinen Sohn kennen

"Exit Marrakech": Caroline Links Roadmovie über brodelnde Gefühle
© StudioCanal
Marokko als Kulisse für eine schmerzvolle Annäherung zwischen Vater und Sohn.
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Wieder einmal Afrika: Zehn Jahre nach dem Oscar für ihre Romanverfilmung von Stefanie Zweig kehrt Regisseurin Caroline Link mit einem Film auf den Kontinent zurück. Doch anders als "Nirgendwo in Afrika" über eine jüdische Immigrantenfamilie spielt ihr neues Werk nicht in Kenia, sondern in Marokko. Vor der atemberaubenden Kulisse des nordafrikanischen Landes hat die Filmemacherin die faszinierende und bewegende Vater-Sohn-Geschichte "Exit Marrakech" angesiedelt. Nach und nach entwickelt sich das wunderschön gefilmte Roadmovie zu einem subtilen und vielschichtigen Drama der großen Gefühle, hervorragend gespielt von Ulrich Tukur als Vater und Samuel Schneider als 17-jährigem Sohn. Ab 25. Oktober im Kino.

Hier der Trailer zum Film

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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