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"Panem" führt US-Kinocharts an

Catching Fire
© Filmverleih
Die "Tribute von Panem" haben kräftig verloren, die "Eiskönigin" gewonnen.
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An einem der wichtigsten Wochenenden des Jahres haben sich "Die Tribute von Panem" an der Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada behauptet. Der zweite Teil der Trilogie, "Catching Fire", spielte am langen Thanksgiving-Wochenende nach Angaben des Branchendienstes "Box Office Mojo" 74,5 Millionen Dollar (55 Millionen Euro) ein. Das war zwar nicht einmal halb so viel wie zum Start eine Woche zuvor, aber immer noch mehr als bei den anderen Filmen - inklusive der Neustarts.

Hier der Trailer zu "Catching Fire"

Eiskönigin
Denn Disneys Hoffnung "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" schaffte "nur" 66,7 Millionen Dollar. Normalerweise ist das ein Traumergebnis, und die Studiomanager dürften hochzufrieden sein. Zumal der Film, eine sehr freie Adaption der "Eiskönigin" von Hans Christian Andersen, nur 22 Millionen Dollar gekostet hat - "Panem" war sechsmal so teuer.

Dass ein Film wie "Die Tribute von Panem" innerhalb der ersten Woche die Hälfte der Zuschauerzahlen verliert, ist normal. Eine Sensation wäre allerdings der Zuwachs, den die Statistik für die "Eiskönigin" ausweist: Unglaubliche 27.300 Prozent plus. Die Lösung des Rätsels: Der Film war zum Startwochenende in einem einzigen Kino gezeigt worden, jetzt waren es mehr als 3.700.

"Thor - The Dark Kingdom" hält sich wacker auf dem dritten Platz mit 11,1 Millionen Dollar, die Komödie "The Best Man Holiday" liegt mit 8,5 Millionen auf Platz vier. Die Produzenten dürften zufrieden sein: Der Film hat 17 Millionen Dollar gekostet, aber schon 63,4 Millionen eingespielt. Erst an fünfter Stelle kommt der erste Neueinsteiger, "Homefront" mit Jason Statham, James Franco und Winona Ryder. Der Film über einen Drogenfahnder, das Drehbuch schrieb ein gewisser Sylvester Stallone, spielte nur knapp sieben Millionen ein.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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