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Stallone und De Niro lassen Fäuste sprechen

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"Zwei vom alten Schlag" läuft am10. Jänner in Österreichs Kinos an.

Wenn Sylvester Stallone und Robert de Niro gemeinsam in den Ring steigen, trifft Rocky Balboa auf Jake LaMotta. Die Komödie "Zwei vom alten Schlag" von Peter Segal nimmt die Spur der Filmfiguren aus den legendären Boxfilmen "Rocky" und "Wie ein wilder Stier" auf und ist an vielen Stellen originell und witzig. Insgesamt bleibt es ab 10. Jänner bei einem eher sanften Schlagabtausch im Kino.

Hier der Trailer zum Film



Erzrivalen im  Kampfring
Die Pittsburgher Erzrivalen im Boxring, "Razor" (Stallone, 67) und "Kid" (De Niro, 70), sind in die Jahre gekommen. Die Knochen sind eingerostet und der Bauch lappt über den Gürtel. Henry "Razor" Sharp arbeitet mittlerweile in einem Stahlwerk und auf dem Konto herrscht gähnende Leere. Er lötet in seiner Freizeit kleine Tierfiguren. Billy "The Kid" McDonnen tritt im Glitzer-Boxmantel und einer Handpuppe in einer Bar auf und erzählt von seinen alten Erfolgen als Boxlegende - für fiese Gäste ein gefundenes Fressen. Die beiden wissen, dass die Sternstunden ihrer Karrieren weit zurückliegen. Vor 30 Jahren kämpften sie gegeneinander und waren Stars - zum alles entscheidenden Finale kam es allerdings nie. "Razor" gab in einer Pressekonferenz völlig überraschend seinen Rücktritt bekannt.

Überredungskunst gefragt
Als ein geschäftstüchtiger Promoter (Kevin Hart) die beiden überreden kann, für ein Videoboxspiel ihre Stimmen in einem Studio einspielen zu lassen, kommt es zum ersten Zusammentreffen nach vielen Jahren. Und sofort macht es wumms - die Rivalität ist erneut entfacht. Das illustre Rentner-Boxen wird im Internet als Video gepostet - und die Idee ist geboren: Ein finaler Boxkampf. Natürlich hat Segal die Komödie mit jeder Menge Referenzen auf die alten Boxerfilme gespickt. Da ist zum Beispiel die Kühlhaus-Szene. Boxer "Rocky" benutzt die Rinderhälften, um zu trainieren. In "Zwei vom alten Schlag" will Stallone als "Razor" wieder darauf einschlagen, sein Trainer (Alan Arkin) sagt aber: "Was hast Du vor? Wir kaufen uns hier was zum Abendessen, Du musst nicht auf alles eindreschen."

Mit allem Mitteln ans Ziel

Auch "Razors" gewöhnungsbedürftiger Morgendrink wird vielen aus "Rocky" bekannt vorkommen: Rohe Eier, die er in einem Schwung schluckt. Zu der diesmaligen Eier-Filmszene sagte Stallone der Nachrichtenagentur dpa jüngst über Filmkollege Arkin: "Der Kerl hat mich rohe Eier schlucken lassen - zweimal." Und fügte hinzu: "Das erste Mal war schon nicht schön. Aber wir hatten alles im Kasten, alles gut. Und dann bringt der Typ mich zum Lachen!" Weil Stallone die Eier rausprustete, musste noch einmal gedreht - und noch einmal getrunken werden. Für seine Rolle als Jake LaMotta in dem Martin-Scorsese-Film "Wie ein wilder Stier" (1980, Originaltitel: "Raging Bull") erhielt Robert de Niro 1981 einen Oscar als bester Darsteller, auch Sylvester Stallone feierte mit seinen "Rocky"-Filmen - bisher sechs zwischen 1976 und 2006 - zahlreiche Erfolge.

Resümee
Die knapp zweistündige Komödie mit dem Originaltitel "Grudge Match" vermittelt hin und wieder das Gefühl, weder Fisch noch Fleisch zu sein. Bleibt sie auf der Referenzebene zu den alten Boxfilmen und setzt auf Situationskomik, funktioniert das Ganze recht gut. Schwieriger wird es, wenn es um die Nebenhandlungen geht. "Kid" hatte eine Affäre mit der großen Liebe von "Razor", Sally (Kim Basinger). Mit ihr hat "Kid" auch einen Sohn, der ohne seinen Vater aufwuchs. Als dieser sein Trainer wird, beginnt die Aufarbeitung der Vater-Sohn-Beziehung. Währenddessen geht Sally wieder auf "Razor" zu, die beiden lieben sich noch immer. Hinzu kommt noch ein Enkelkind, so dass der Boxkampf zeitweise eher eine Familienkiste darstellt und nach einem unnötigen Happy End strebt. Besser funktioniert dagegen das Thema Alter - es geht in dem Film oft um Würde und Respekt. Bei einer schlecht besuchten Pressekonferenz, die "Razor" und "Kid" vor ihrem Kampf geben, fragt etwa einer der Journalisten die beiden zynisch: "Wenn einer von euch k.o. geht, drückt der andere dann die Notfalltaste vom Roten Kreuz?" De Niro beklagte sich jüngst im dpa-Interview über Diskriminierung im Alter. "Respekt vor dem Alter gibt es leider kaum. Ich bedaure das, aber so ist wohl das Leben."

 (Von Anna Ringle-Brändli/dpa)

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Im Jahr 2005 hatte der Australier Mark Zusak "Die Bücherdiebin" ("The Book Thief") veröffentlicht. Der Roman eroberte die Bestsellerlisten und die Kritiker gleichermaßen. Brian Percivals ("Downtown Abbey") einfühlsame Verfilmung der Geschichte über das ganz normale Alltagselend und das Überleben der Deutschen während des Dritten Reiches ist nun ab 13. März im Kino zu sehen


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Matthias Schweighöfer ist mehr als nur einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler - er ist eine Marke. Mit seinen Filmen hat er sich zum Experten für leichte Romantikkomödien gemacht. Wo Schweighöfer draufsteht, ist auch Schweighöfer drin. Das gilt auch für "Vaterfreuden". Ab 7. Jänner im Kino.

Ron Burgundy - ein Großkotz, wie er im Buche steht. Mit Föhnfrisur, Schnauzer und selbstsicherem Dauergrinsen hat er es als Nachrichtensprecher weit nach oben geschafft. Doch diese Zeiten sind vorbei. Nach dem ersten Teil der überdrehten Kinokomödie von 2004 kommt Will Ferrell mit "Anchorman - Die Legende kehrt zurück" am Freitag ein zweites Mal ins Kino - mit derbem Humor und fiesen Sprüchen. Ab 31. Jänner im Kino.

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Zwergenweitwerfen, Nutten-Zirkus und Büro-Orgien: Der einstige Lebensstil des Wertpapierbetrügers Jordan Belfort ist zu hanebüchen, um ihn zu erfinden. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio bringen die wahre Geschichte mit „The Wolf of Wall Street“ auf die Leinwand und zeichnen in ihrer fünften Zusammenarbeit ein verstörendes Sittengemälde einer von Gier regierten Gesellschaft. Ab 17. Jänner im Kino.

Till Reiner (Axel Stein) führt ein geregeltes Leben als Bankangestellter, Vater eines kleines Sohnes, Ehemann und Neubaubesitzer. Doch dann tritt Nappo (Moritz Bleibtreu) in sein Leben, ein Kleinganove, der ihn erst zur Geisel, dann zum Komplizen und schließlich zum Kriminellen macht. Peter Thorwarth hat den Roman "Nicht mein Tag" vom "Stromberg"-Autor Ralf Husmann verfilmt. Ab 17. Jänner im Kino.

Würdevoll trotz entwürdigender Umstände, menschlich auch angesichts eines unmenschlichen Schicksals: Wie Regisseur Steve McQueen in "12 Years a Slave" (ab 17.1. im Kino) die Geschichte des Solomon Northup, der 1841 für zwölf Jahre in die Sklaverei verschleppt wurde, inszeniert, ist packend, ergreifend, brutal und nur schwer anzusehen. Und völlig verdient für hohe Kinoehren in Hollywood vorgesehen.

Wenn Sylvester Stallone und Robert de Niro gemeinsam in den Ring steigen, trifft Rocky Balboa auf Jake LaMotta. Die Komödie "Zwei vom alten Schlag" von Peter Segal nimmt die Spur der Filmfiguren aus den legendären Boxfilmen "Rocky" und "Wie ein wilder Stier" auf und ist an vielen Stellen originell und witzig. Insgesamt bleibt es ab 10. Jänner bei einem eher sanften Schlagabtausch im Kino.

Man weiß kaum etwas über den Mann, der alleine ums Überleben kämpft, nicht einmal den Namen. Nur so viel gibt das fesselnde Survival-Drama preis: Ein Skipper treibt mitten im Indischen Ozean auf seiner leckgeschlagenen Segeljacht "Virginia Jean". Er spricht kaum ein Wort, nur einmal kommen ein Fluch über die Lippen und ein verzweifelter SOS-Ruf. Ab 10. Jänner läuft "All Is Lost" im Kino.

Am 19. März kommt wieder ein heimischer Film in die Kinos der mit einer Star-Bsetzung aufwartet. Mit dabei sind neben Marold der ehemalige DSDS-Kanididat Vinzenz Wagner, Marian Shaki und Lukas Plöchl. Mit viel Herz und Liebe tanzen sich die Stars dabei in das Herz ihrer Fans. Markus, (Vinzenz Wagner), ein junger Bergbauernsohn verliebt sich in die schöne Studentin Romi (Marjan Shaki, Dancing Star Finalistin 2013). Durch ihre gemeinsame Leidenschaft zum Tanzen verwirklichen sie ihre Träume. Felix, (Lukas Plöchl), ist Markus Tanzkonkurrent - gegen ihn tritt er im Finale an.  Beate, (Larissa Marolt) spielt eine "Spendensammlerin", die im Ort von Markus die Bewohner raffiniert über den Tisch zieht.

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