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Bregenz: Festspiel - Kick off für jedermann

Bregenzer Festspiele
© APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur wird im Ländle erwartet.

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Die Eröffnung der 67. Bregenzer Festspiele am 18. Juli wird erstmals ein Event für jedermann sein. Ganz im Sinne der Demokratisierung des Festivals, die unter Präsident Hans-Peter Metzler und Intendant David Pountney fortgeführt wird, wird der Festakt im Festspielhaus auf einen 28 Quadratmeter großen LED-Bildschirm auf den Platz der Wiener Symphoniker übertragen. Bei freiem Zugang können so alle Interessierten draußen an den Feierlichkeiten und im Anschluss am traditionellen Volksempfang teilhaben, so Festspiele-Pressesprecher Axel Renner.

Politikeraufmarsch in Bregenz

Auch heuer wird in Bregenz zum Auftakt des Festivals wieder viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kunst erwartet. Wie jedes Jahr wird Bundespräsident Heinz Fischer die Festspiele im Rahmen des von Pountney inszenierten Festakts für eröffnet erklären, zuvor hält die zuständige Ministerin Claudia Schmied (S) ihre Festansprache. Mit Spannung erwartet wird die erste Rede des neuen Festspielpräsidenten Hans-Peter Metzler. Aus der Regierungsmannschaft haben sich Vizekanzler Michael Spindelegger (V), Gesundheitsminister Alois Stöger (S) sowie Wolfgang Waldner, Staatssekretär im Außenministerium, angekündigt. Anwesend sein wird auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

Auch regionale Politik will Kulturgenuss
Erstmals als Landeshauptmann dabei ist Markus Wallner (V), der die Riege der Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung anführt. Komplett vertreten ist auch das Präsidium des Vorarlberger Landtags. Aus den Bundesländern haben sich die beiden Landeshauptmann-Stellvertreter David Brenner für Salzburg und Hermann Schützenhöfer für die Steiermark angekündigt, ebenfalls zu Gast ist der Wiener Kultur-Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Aus dem Fürstentum Liechtenstein kommen Regierungschef Klaus Tschütscher und Regierungsrätin Aurelia Frick, aus der Schweiz Regierungsrat Martin Gehrer.

Promis aus Kultur
Vonseiten der Kultur beehren die Festspiele neben den Vertretern des Vorarlberger Kunst- und Kulturlebens etwa die designierte Intendantin der Seefestspiele Mörbisch, Dagmar Schellenberger, Matthias Losek als Leiter des Festivals "Wien Modern", die Stuttgarter Operndirektorin Eva Kleinitz, Johannes Neubert als Geschäftsführer des Bregenzer Hausorchesters Wiener Symphoniker und der Künstler Christian Ludwig Attersee

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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