Janosch-Ausstellung

Tiger, Ente, und Bär im Karikaturmuseum

"Janosch - Tiger, Ente, Bär & mehr" im Karikaturmuseum Krems
© Janosch Film- und Medien AG
250 Exponate von Janosch werden ab 17.3 in Krems ausgestellt.
OE24 auf Google bevorzugen

Er hat so manche Kindheit geprägt und ihr einen gewissen Zauber durch seine Kinderbuchliteratur verliehen. Seine Charaktere erhielten mit der Zeit Kult-Status. Mit "Tiger, Ente, Bär & mehr" widmet das Karikaturmuseum Krems Janosch eine Ausstellung. Der international erfolgreiche deutsche Illustrator und Schriftsteller wird mit rund 250 Exponaten erstmals in Österreich in seiner Gesamtheit als Künstler präsentiert, kündigt das Haus an. Die Schau wird am Samstag in seiner Anwesenheit eröffnet und ist bis 15. November zu sehen.

Tigerente mit Kultstatus
"Ich ging in den Münchner Zoo, Elefanten zu zeichnen. Nun stand dort neben den Elefanten eine Tigerente und befand sich beim Zeichnen des danebenstehenden Elefanten automatisch auf meinem Blatt." Janoschs geheimnisvolle Erläuterung über die Entstehung der Tigerente ist exemplarisch für sein Verständnis von Fantasie. Seine Geschichten behandeln generationsübergreifende Themen wie Freundschaft, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Treue, Abenteuer und Freiheit. Der vielfach ausgezeichnete Künstler verfasste auch zahlreiche Romane und Theaterstücke und setzt sich in seinen Grafiken und Karikaturen kritisch mit religiösen Themen, der eigenen Kindheit, der Beziehung von Mann und Frau sowie der Frage nach dem Sinn des Lebens auseinander.

250 Janosch Bilder
Die von Direktor Gottfried Gusenbauer und seiner Vorgängerin Jutta M. Pichler kuratierte Ausstellung schickt Kinder wie Erwachsene auf Entdeckungsreise durch die Welt des Künstlers, bereitet ein Wiedersehen mit seinen bekanntesten Werken und zeigt Janosch darüber hinaus als geistreichen und kritischen Weltenbürger. Rund 150 Werke zu den beliebten Kinderbuchhelden - Tigerente, Bär, Günter Kastenfrosch, Emil Grünbär und vielen anderen - werden von weiteren 100 Exponaten - frühe Zeichnungen, Karikaturen und mehrere Grafikzyklen zu teils literarischen Vorlagen - komplettiert.

Info
Alle Informationen rund um die "Janosch - Tiger, Ente, Bär & mehr" vom 18.3 bis 15.11 im Karikaturmuseum in Krems erhalten Sie unter www.karikaturmuseum.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET




Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden