Von 4. bis 12. 2 lockt das Gasteinertal mit Kunst, Workshops, Filmen & Partys.
Gerade richtig zum Beginn der Semesterferien setzt das Gasteinertal heuer auf Kultur. Wenn in der zweiten Februarwoche tausende Skiurlauber im Gasteinertal (Pongau) ihre Winterferien verbringen, soll das Kunstfestival "Art on Snow" für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgen.
Größte Kunstfestival in den Alpen
Es handle sich dabei um das größte Kunstfestival der Alpen mit Bezug zum Wintersport. Vereint werde "Boardsportsart" mit zeitgenössischer Kunst, berichtete der Tourismusverband Gasteinertal. Von 4. bis 12. Februar sind die Werke internationaler Künstler zu sehen, auf dem Programm stehen auch Filmvorführungen, Konzerte, Partys, Schnitzen von Eis-Skulpturen und Workshops mit dem Fokus auf Sportfotografie und die Ski/Snowboard-Filmproduktion.
Künstler stammen aus aller Welt
Die Künstler stammen aus Österreich, Deutschland, Griechenland, Frankreich, den USA, der Schweiz und der Ukraine. Aus Norwegen kommt Snowboardstar Danny Larsen. Die Angebotspalette reicht von Streetart, Graffiti und Grafikdesign über Malerei, Fotografie bis zu Film und Dokumentationen. Sämtliche Ausstellungen und zahlreiche "Side-Events" in Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein sind für die Besucher gratis. Es werden auch alle Künstler anwesend sein und bei geführten Ausstellungstouren über ihre Arbeiten informieren."Art of Snow" ist aber kein reines Touristen-Festival. Man will mit diesem Kultur-Angebot auch Einheimische ansprechen.
Info
Alle Inforamtionen bezüglich !Art of Snow" finden Sie auch unter www.artonsnow.com oder auch unter /www.gastein.com.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET