Zwei Premieren

Resetarits und Nowak feiern in Wien

Reinhard Nowak und Lukas Resetarits
© TZOesterreich Kernmayr/Polster Knowme Promotions
Nowak und Resetarits feiern ihre Jubiläen mit neuen Programmen.
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Einer ist unruhig, der andere schreit "Juchuu!": Diese Woche stehen auf den Wiener Kleinkunstbühnen zwei Premieren an, die sich zumindest dem Titel nach recht unterschiedlich präsentieren. Am 5.3 philosophiert Altmeister Lukas Resetarits, der im Herbst das gesetzliche Pensionsalter erreicht, im Stadtsaal über den "Un Ruhe Stand", während zwei Tage darauf Reinhard Nowak sein 30-jähriges Bühnenjubiläum begeht und dafür ins Vindobona lädt.

Nowak feiert 30 Jahre auf Bühne

Zurückblicken kann der 47-Jährige dabei auf eine recht abwechslungsreiche Karriere, die ihn nach den Anfängen als Teil der Gruppe Schlabarett ab Mitte der 90er Jahre mit Soloprogrammen auf die heimischen Bühnen, in verschiedensten Rollen ins TV und im vergangenen Jahr sogar aufs Tanzparkett brachte, wo er als "Dancing Star" für die gleichnamige ORF-Sendung vier Runden lang zwischen Walzer und Tango sein Können zeigen durfte. Im siebenten Solo gibt es nun den Blick zurück, Geschichten über Qualtinger und die Josefstadt sowie möglicherweise eine Antwort auf die Frage, wieso Nowak "in letzter Zeit dauernd sein Hosentürl" offenstehen lässt, wie auf der Homepage verheißungsvoll angekündigt wird.

Resetarits feiert seine 65. Lenze
Kurz vor einem Doppeljubiläum steht wiederum Lukas Resetarits: Im Herbst gilt es, seinen 65. Geburtstag zu feiern, vorerst verkündet er aber den "Un Ruhe Stand", das immerhin bereits 24. Solo seiner Karriere. Als "Abend für junge Leute" wird es angekündigt, geschrieben hat er es gemeinsam mit Tochter Kathrin und von Altersmilde dürfte der Tausendsassa wohl auch diesmal soweit entfernt sein wie Conchita Wurst von der Endrunde des Song Contests. Im Interview mit dem "Falter" bezeichnete sich Resetarits als "genauso unruhig oder fast noch unruhiger" als früher. "Weil ich alles im Kopf hab, leider. Der gibt keine Ruh. Ich kann nicht nicht denken - das ist wirklich ein Fluch." Ob das auch für das Publikum gilt, lässt sich ab dem 6.3 überprüfen.

Info
Die Lukas Resetarits "Un Ruhe Stand" Premiere findet am 6. 3 im Stadtsaal statt. genauere Informationen dazu finden Sie unter stadtsaal.com. Die "Juchuu! 30 Jahre NOWAK" Premiere findet am 8. 3 im Vindobona statt.Alle Informationen dazu finden Sie unter www.vindo.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET






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