Tragischer Tod
Natascha-Film am seidenen Faden
„Wir weinen wirklich um ihn, er war ein außergewöhnlicher Mensch“, sagt Journalist Peter Reichard zu ÖSTERREICH.
Bernd Eichinger: Sein Leben in Bildern
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Der deutsche TV-Journalist (er gestaltete die ARD-Kampusch-Doku) hat letztes Jahr viel Zeit in Wien verbracht. „Es ging darum, das Umfeld von Kampusch zu begreifen und kinospezifische Aspekte herauszufinden. Wir sprachen mit Ermittlern und klärten, in welcher Tonlage, mit welcher Mimik die Polizisten diesen Fall bearbeiteten“, so Reichard. Eichinger selbst war gerade in Los Angeles dabei, die erste Drehbuchfassung zu erarbeiten. Die erste Version soll fast fertig sein.
Ob der Kampusch-Film überhaupt vollendet wird, ist nach Eichingers Tod unklar. „Da kann man nichts sagen. Dazu kam Eichingers Tod für uns viel zu überraschend“, sagt die Filmfirma Constantin. Journalist Reichard meint jedoch: „Ich würde den Film in seinem Sinne finalisieren wollen mit Eichingers Werk als Richtschnur.“
Peter Reichard über Kampusch-Film:
ÖSTERREICH: Wie geht es Ihnen nach dem plötzlichen Tod von Bernd Eichinger?
Peter Reichard: Wir weinen wirklich um ihn. Er war ein außergewöhnlicher Mensch. Seine Neugierde war faszinierend, er war ein Fels in der Brandung.
ÖSTERREICH: Wie haben Sie seine Arbeit am Kampusch-Film erlebt?
Reichard: Für ihn war der Film eine Herzenssache. Er hat viel Professionalität reingesteckt. Das erste Drehbuch ist fast fertig.
ÖSTERREICH: Soll der Film vollendet werden?
Reichard: Es soll in seinem Sinne weitergehen. Wenn wir den Film finalisieren, dann nur mit Bernd Eichingers Drehbuch als Richtschnur.
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