Strauss zu Silvester

Silvester-"Fledermaus" live aus der Staatsoper

Silvester-"Fledermaus" live aus der Staatsoper
© APA-FOTO: WIENER STAATSOPER / MICHAEL PÖHN
„Die Fledermaus“ ist auch am Karajan-Platz und via Livestreaming zu erleben.
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Wie in den vergangenen Jahren ist die Staatsoper auch heuer wieder Teil des Silvesterpfades, der mit diversen Open-Air-Spektakeln kreuz und quer durch die Wiener Altstadt führt.

Das Silvesterprogramm vor dem Haus am Ring startet morgen um 14 Uhr
 mit einem Potpourri der schönsten Opern- und Ballettszenen auf einem 50
m² großen LED-Screen auf dem Herbert-von-Karajan-Platz. Hier wird dann ab 19
 Uhr Die Fledermaus unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy live übertragen. Die berühmteste Operette von Johann Strauss ist außerdem via Livestreaming auf staatsoperlive.com weltweit im Internet zu erleben.

Otto Schenk
Die legendäre Fledermaus-Inszenierung der Staatsoper hat der König der Komödie, Otto Schenk, gefertigt. Sie ist 34 Jahre alt und wurde 2010 vom Meister höchstpersönlich wiederaufgenommen. „Die fantastische Musik von Johann Strauss vermischt Wunderstellen von Heiterkeit, Venusberg-artige Erotik, ein seltsames Waldweben der Trauer, rauschende Tänze, einen sentimentalen Walzer und einen Über-Csárdás“, sagt Schenk. Als Frosch ist Ex-Jedermann Peter Simonischek zu erleben.

E. Hirschmann-Altzinger

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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