Wiener Kriminacht

Jussi Adler-Olsen Lesung wurde verlegt

Jussi Adler-Olsen
© dapd

Wegen zu großem Fanandrang wird Lesung ins Gatenbau Kino verlegt.
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Der Bestsellerlieferant Jussi Adler-Olsen ist einer der Starautoren bei der heurigen achten Wiener Kriminacht, die am 18. September über die Bühne geht. Wegen des großen Publikumsinteresses bereits im Vorfeld haben sich die Organisatoren nun entschieden, die Lesung des dänischen Schriftstellers vom Kaffeemuseum im Meinl Hauptquartier in das weitaus geräumigere Gartenbaukino am Ring zu verlegen. Da das Platzkontingent dennoch beschränkt ist, ist eine Anmeldung auf der Website (www.kriminacht.at) erforderlich, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Literatur-Star liest aus neuem Roman
Adler-Olsen eroberte die Belletristikcharts vor allem mit seiner Reihe rund um den Ermittler Carl Morck, dessen erster Fall "Erbarmen" 2007 erschien. Im Gartenbaukino wird der 62-jährige Thrillerstar aus Kopenhagen aus seinem inzwischen vierten Morck-Buch "Verachtung" lesen. Die deutschen Passagen übernimmt Schauspieler Peter Lohmeyer. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr), der Eintritt ist frei.

54 Veranstaltungsorte warten auf Besucher
Im Rahmen der Wiener Kriminacht geben heuer zahlreiche Genrevertreter an insgesamt 54 Locations - vorrangig in Kaffeehäusern - Auszüge aus ihren Werken zum Besten. Neben Adler-Olsen sollen auch bekannte Namen wie Arne Dahl oder Daniel Woodrell für möglichst großen Publikumsandrang sorgen. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings einmal mehr auf heimischen Kriminalisten - darunter Eva Rossmann, Andreas Pittler oder Stefan Slupetzky. Zusätzlich gibt es heuer ein Agatha-Christie-Special.

Info
Alle Informationen rund um die Wiener Kriminacht erhalten Sie unter www.kriminacht.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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