Nur Platz 2 in Österreich!

Beyoncé von Berg ausgebremst

Österreich ist anders: Mit der neuen CD Renaissance stürmt Pop-Queen Beyoncé weltweit auf Platz 1. Nur bei uns nicht. Da ist bei iTunes Andrea Berg vorne.

Von 0 auf 1 – ein fast logischer Chart-Einstieg für Beyoncé. Nach sechs Jahren Pause lieferte sie am Freitag um 0.00 Uhr die Hip-Hop-lastige Comeback CD Renaissance. Und stürmt damit weltweit die iTunes Charts. In 60 Ländern Top. Von Australien bis USA. Nur in Österreich nicht! Da wird die Pop-Queen von Schlager-Königin Andrea Berg ausgebremst. Berg erbobert in den heimischen iTunes-Charts mit der Duett-Kollektion Ich würd’s wieder tun Platz eins. Beyoncé muss sich bei uns mit Silber begnügen.

Das heißersehnte Beyonce Album bleibt aber auch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Belangloser Hip-Hop und überraschend viele Vulgär-Ausdrücke: Gleich 12 der 16 Songs sind auf Spotify mit einer „expliziten Inhaltswarnung“ versehen. Schon von der ersten Sekunde an geht es rund: Der Opening-Song "I’m That Girl" startet nämlich gleich mit einem Stakkato an „Motherfuckers“ Rap-Ansagen. Dazu nimmt sie mit "Cozy" ihre Schwester Solagne mit ordinären Sprüchen wie „Don’t f*** with my sis“ in Schutz und bei " Virgo’s Groove" werden auch die Beziehungs-Probleme mit Jay-Z thematisiert: „We got s**t to do.“

Die ungewöhnlich vielen Schimpftriaden sind wohl mit ein Grund warum Beyoncé von ihrer neuen CD auch gleich eine Jungendfreie Version anbietet.  

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