Helene Fischer zeigt sich verrägert über das Verhalten des FPÖ-Parteichefs.
Phänomenal verärgert zeigt sich Helene Fischer dieser Tage über das Verhalten des Parteichefs der FPÖ, Heinz-Christian Strache. Die FPÖ darf das Video zum Liebeslied "Phänomen" der deutschen Schlagersängerin Helene Fischer in Zukunft nicht mehr bei Parteiveranstaltungen spielen. Ein Anwalt der Sängerin hat ein Ersuchen auf Unterlassung gestellt, nachdem das Musik-Video beim Neujahrstreffen der FPÖ am 21. Jänner vor 2.500 Parteifreunden in der Salzburgarena vor dem Auftritt von FP-Chef Heinz-Christian Strache auf einer großen Leinwand gezeigt worden war.
Hier das Video zu "Phänomen"
Klage angedroht
"Wir waren irrtümlich der Ansicht, dass mit der AKM-Gebühr für das Lied auch das Video abgegolten ist. Der Anwalt hat dezent darauf hingewiesen, dass das nicht der Fall ist", nahm FPÖ-Sprecher Martin Glier am Dienstag gegenüber der APA zu Medienberichten Stellung, wonach die Freiheitlichen mehrere hundert Euro zahlen mussten, um keine Klage zu riskieren. "Wir haben die Anwaltskosten schon überwiesen", sagte Glier. Falls die FPÖ das Video nochmals zeige, gebe es eine Klage. Dass nun der Fall in den Medien auftauche, bezeichnete Glier als "verzweifelten Versuch, uns wieder anzupatzen".
Fischer keine Werbefigur
An dem Liebeslied "Phänomen" fand die FPÖ offenbar gefallen. "Weil du total aus der Reihe tanzt, ein Mensch wie du, gibt dem Leben Glanz", zitierte heute der ORF Salzburg auf seiner Homepage eine Textpassage daraus. Die Sängerin wolle aber nicht von einer Partei als Werbefigur benutzt werden, hieß es.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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