Neues Album
Mia.: Mize Katz redet "Tacheles"
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Düstere Töne
Musikalisch kommt „Tacheles“ deutlich reduzierter daher als die Vorgängeralben. Und auffällig ist auch, dass die Band ungewohnt düstere Töne anstimmt. „Ersmals wurde es auf einem Mia.-Album richtig dunkel. Da gibt es keinen Notausgang, keinen doppelten Boden“, sagt Drummer Spies mit Blick auf die Stücke „Rien ne va plus“ oder „Brüchiges Eis“. Doch ganz in alter Mia-Manier gibt es auch lebensbejahende Stücke zu hören, etwa "La Boom" oder die erste Single "Fallschirm".
Mia und wie alles begann
Mit einem ausgefallenen Mix aus Elektro, Pop und Punk wurde Mia einst berühmt. 1997 formierte sich die frühere Schülerband an einem Berliner Gymnasium, das damals auch Moderatorin Sarah Kuttner besuchte. Das Debütalbum „Hieb und Stichfest“ erschien 2002, „Was es ist“, „Hungriges Herz“ und „Tanz der Moleküle“ gehören bislang zu den bekanntesten Hits der Band, der schnell das Label „Berlin-Sound“ aufgedrückt wurde.
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