Nina Proll

"Lediglich MEINE Geschichte erzählt"

Nina Proll: Neues Posting facht Sexismus-Debatte weiter an

Reaktionen auf Postings machen sie nachdenklich - Proll: "Erlaubt ist, was gefällt"

Schauspielerin Nina Proll (Vorstadtweiber) ließ mit ihren Facebook-Post zur Kampagne #MeToo aufhorchen. Sie selbst sei noch nie von einem Mann sexuell belästigt worden und finde ­„sexuelle Annäherungsversuche von Seiten eines Mannes grundsätzlich erfreulich“.

Ihre Aussagen führten zu sehr unterschiedlichen Reaktionen. Viele Frauen empfanden das Posting als wenig hilfreich im Kampf gegen sexuelle Übergriffe und bemängelten, dass Proll Gewalt gegen Frauen verharmlose. Andere wiederum verteidigten Proll - unter anderem auch Felix Baumgartner, der nicht unbedingt als Verteidiger von Frauenrechten bekannt ist (er sorgte auf Facebook für einigen Wirbel mit einem Foto seiner Freundin, auf dem er sein Bier auf ihr abstellen wollte).

Das neueste Posting von Proll von Freitagabend wirkt versöhnlich. Proll meinte, sie habe Gewalt gegenüber anderen Frauen weder geleugnet noch diese verharmlost, noch habe sie Frauen vorgeschrieben, wie sie zu empfinden hätten. Das Posting schließt mit den Worten: "Ganz so, wie es unter Erwachsenen beliebt...erlaubt ist, was gefällt..."