Ein Hauch von Bacoli weht seit Kurzem durch die Gassen der Wiener Innenstadt. Zur feierlichen Eröffnung des zweiten COCORE-Standorts lud das Gastronomen-Paar Migliaccio-Esposito in ein Refugium der kampanischen Seele, das weit mehr bot als bloße Kulinarik.
Wien ist um eine kulinarische Enklave reicher: Mit der Eröffnung ihres zweiten COCORE-Standorts ist es dem Gastronomen-Ehepaar Giuliana Migliaccio und Emiliano Esposito gelungen, ein Stück unverfälschtes Süditalien direkt in die Wiener Innenstadt zu transplantieren. Die Zutaten stammen vom eigenen Bauernhof am Meer in Bacoli, die Pasta wird mit handwerklicher Hingabe gezogen, und das hauseigene „Pizza-LAB“ fungiert als kreative Schmiede für Kompositionen, die man so wohl nur selten jenseits von Neapel findet.
Emiliano Esposito und Giuliana Migliaccio.
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Von Kurkuma-Gelb bis Trüffel-Weiß
Die geladenen Gäste durften sich auf eine Geschmacksreise begeben, die optisch wie geschmacklich gleichermaßen beeindruckte. Besonders die leuchtend-gelbe Kurkuma-Pizza und die opulente „Tartuffiamoci“ – eine Liaison aus Steinpilzcreme und weißen Trüffeln – avancierten zum Gesprächsstoff des Abends.
Martina Kaiser und Tochter Kiana.
Inmitten des Dufts von frischem Basilikum und edlen Pilzen sah man Tennis-Legende Stefan Koubek fachsimpeln, während Austropop-Urgestein Boris Bukowski und Power-Stimme Dorretta Carter den Rhythmus des Abends genossen. Auch die Schauspielriege war mit Adi Hirschal und Entertainer Dennis Jale prominent vertreten. Dass das Tanzparkett derzeit gegen das kulinarische Parkett getauscht wurde, bewiesen zudem die „Dancing Stars“ Corinna Kamper und Danilo Campisi, die sichtlich Gefallen an den kampanischen Köstlichkeiten fanden.
Boris Bukowski und Dorretta Carter.
Ein mittlerweile seltener Gast und leise Töne
Einer feierte ein kleines Society-Comeback nach ein paar Monaten Abstinenz: Friedrich Schiller. Sein Erscheinen wurde mit besonderer Aufmerksamkeit quittiert, ist seine Gattin doch mittlerweile ein Pflegefall.
Corinna Kamper und Danilo Campisi.
Trotz der Schwere der Situation strahlte Schiller eine bewundernswerte Zuversicht aus. Erst kürzlich gab er ein berührendes Update zum Zustand seiner an Demenz erkrankten Frau: „Es gibt etwas Positives zu berichten: Sie hat einen großen Überlebenswillen. Auch dieses kleine, bescheidene Dasein scheint ihr zu gefallen.“