Der gefallene Ex-Prinz hat im britischen Königshaus überhaupt keine Rechte mehr. Seine Anwesenheit ist auch bei Beerdigungen unerwünscht.
In der britischen Thronfolge weht ein neuer, unerbittlicher Wind: Prinz William (43) soll ein Machtwort gesprochen haben, das seinen in Ungnade gefallenen Onkel Andrew (66) endgültig ins Abseits befördert. Wie der Insider Rob Shuter auf seiner Substack-Plattform berichtet, werde Andrew bei künftigen Familienereignissen keinerlei Rolle mehr spielen. Diese Entscheidung sei so weitreichend, dass sie sogar das spätere Staatsbegräbnis von König Charles III. (77) umfasse.
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Schutzschild für Kate und die Kinder
Hinter der harten Linie des Thronfolgers steht offenbar ein klares Ziel: William wolle seine Frau Prinzessin Kate (44) sowie die drei gemeinsamen Kinder konsequent vor den Turbulenzen rund um Andrew abschirmen. Die Regelung sei laut dem Insider unmissverständlich: Die Familie des Prinzen von Wales werde offizielle Anlässe, Gedenkzeremonien oder Feierlichkeiten künftig nur noch unter der Bedingung besuchen, dass Andrew nicht anwesend ist.
Der Informant beschreibt Williams Haltung als felsenfest: „William hat eine sehr klare Entscheidung getroffen. Andrew wird nie wieder in der Nähe von Kate oder den Kindern sein.“ Der künftige König wolle unter keinen Umständen riskieren, dass die Causa Andrew negativ auf seine eigene junge Familie abfärbt.
Sogar Fernbleiben bei Charles’ Begräbnis droht
Besonders pikant: Die Verbannung gilt laut dem Bericht ausdrücklich auch für den – hoffentlich in ferner Zukunft liegenden – Tag, an dem König Charles III. zu Grabe getragen wird. Sollte Andrew bei der Trauerfeier erscheinen, würden William, Kate und die Kinder der Zeremonie fernbleiben.
Das Verhältnis zwischen William und seinem Onkel gilt bereits seit Jahren als zerrüttet. Ausschlaggebend waren die Enthüllungen über Andrews Verbindungen zum verstorbenen und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66).
Der tiefe Fall des Herzogs von York
Nachdem die Epstein-Affäre im Herbst 2025 erneut an Brisanz gewonnen hatte, verlor Andrew sämtliche royale Titel und offizielle Funktionen. Kurz darauf sorgte eine vorübergehende Festnahme wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens für Schlagzeilen. Zwar kam er nach elf Stunden wieder frei, musste jedoch gemeinsam mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (66) aus der Royal Lodge ausziehen.
Das Prinzenpaar von Wales reagierte damals mit einer deutlichen Distanzierung über einen Sprecher: „Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind. Ihre Gedanken gelten den Opfern.“
Auch König Charles III. selbst rückte öffentlich von seinem Bruder ab und erklärte in einem offiziellen Statement, er habe mit „tiefster Sorge“ von den Vorwürfen erfahren. Er betonte, dass die Ermittlungsbehörden seine „volle und uneingeschränkte Unterstützung“ hätten und dass nun ausschließlich der Rechtsstaat über das weitere Schicksal seines Bruders entscheiden müsse, während die Familie ihre Pflichten gegenüber der Öffentlichkeit weiter erfülle.