kate winslet

Charlie Sheen versöhnlich

Emmys für Scorsese und Winslet

US-Fernsehpreise für "Boardwalk Empire" und "Mildred Pierce".

Emmys für Martin Scorsese und Kate Winslet: Die beiden Hollywoodgrößen dürfen außer ihrem Oscar jetzt auch den begehrten Fernsehpreis in die Vitrine stellen. Der Meisterregisseur wurde in der Nacht auf Montag in Los Angeles für die erste Staffel des Gangsterdramas "Boardwalk Empire" ausgezeichnet. Der britische Star gewann als Hauptdarstellerin der fünfteiligen Dramaserie "Mildred Pierce".

Diashow: Die Stars der Primetime Emmy Awards 2011 FOTOS

In Los Angeles wurden am Sonntag die 63. Primetime Emmy Awards, die großen TV-Preise, vergeben.

Ganz in (unförmigem) Blau: Katie Holmes.

John Krasinski und Emily Blunt.

Evan Rachel Wood.

Fesch: Kelly Osbourne.

Schauspielerin Julia Stiles.

Lea Michele in DER Trendfarbe der Emmys: Knallrot.

Das schönste Dekolleté gehörte Christina Hendricks.

Jeremy Piven.

Julianna Margulies.

Minka Kelly.

Regie-Star Martin Scorsese.

Einfach wow! Sofia Vergara.

Sexy Bauch. Gwyneth Paltrow.

Sängerin Paula Abdul.

Heidi Klum und Seal.

Kate Winslet zählte zu den großen Siegern.

Jim Parsons.

US-Schauspieler David Boreanaz und Ehefrau Jaime Bergman.

Ty Burrell und Julie Bowen.

Jennifer Carpenter.

Gina Torres und Lawrence Fishburne.

Claire Danes.

Olivia Munn.

Peter Dinklage.

Jon Stewart.

Jane Lynch.

Brooke Burke.

Kate Winslet und Guy Pearce.

Kerry Washington.

Julianne Hough.

Melissa McCarthy.



Eklat um Baldwin
Derweil kam es zwischen ihrem Kollegen Alec Baldwin und dem Sender Fox zum Eklat. Fox nahm einen Witz über den Abhörskandal um Medienmogul Rupert Murdoch aus der Aufzeichnung, die Baldwin zur Eröffnung der Gala zeigen sollte. Empört sagte der Schauspieler die Teilnahme an der dreistündigen Live-Sendung im Nokia Theater ab und informierte seine Fans über den Kurznachrichtendienst Twitter.

"Mad Men" gewinnt nächste Auszeichnung
Im Kopf-an-Kopf-Rennen um das beste Drama von 2011 errang "Mad Men" bereits im vierten Jahr den Sieg. Die Serie um eine New Yorker Werbeagentur in den 1960er Jahren läuft seit 2007 in den USA. Das Nachsehen hatte "Boardwalk Empire", das "nur" mit 18 Nominierungen statt den 19 von "Mad Men" in die Ausscheidung gegangen war.

Bei den Fernsehkomödien wiederholte die im deutschen Sprachraum unbekannte Satire "Modern Family" ihren Erfolg von 2010. Außer dem Emmy für die beste TV-Komödie heimste die Geschichte vom bunten Alltag dreier Familien die beiden Nebendarstellerpreise ein. Sie gingen an Ty Burrell und Julie Bowen, die in "Modern Family" ein Ehepaar spielen. Weitere Preise wurden Regisseur Michael Alan Spieler und den beiden Drehbuchautoren Steve Levitan und Jeffrey Richman überreicht.

Preis für Winslet
Das satirische "Nachrichtenprogramm" des Politkomödianten Jon Stewart ("The Daily Show With Jon Stewart") stach zum neunten Mal alle Konkurrenz aus, darunter auch die populäre Samstagabendshow "Saturday Night Live" mit Tina Fey. Kate Winslet ("Der Vorleser") setzte sich als Mutter, die in den Wirren der Weltwirtschaftskrise um die Liebe ihrer Tochter kämpft, in der HBO-Miniserie "Mildred Pierce" durch.

Shenn versöhnlich

Die Emmys wurden in einer schmissigen Show zum 63. Mal von der Amerikanischen Fernsehakademie verliehen. Durch das Programm führte die Schauspielerin Jane Lynch, die vor einem Jahr einen Emmy für ihre Rolle in der Musicalserie "Glee" entgegengenommen hatte. Zu den Promis, die die Gewinner bekanntgaben, gehörte auch Charlie Sheen. Er ließ es sich nicht nehmen, seinen Kollegen von der Sitcom " Two and a Half Men " ("Mein cooler Onkel Charlie") noch einmal offiziell Erfolg für die bevorstehende Saison zu wünschen - und zwar "aus der Tiefe meines Herzens". Er selbst war wegen Beleidigung des Produzenten aus der Serie geschmissen worden.