Schon bald wechseln sich Spitzenköche als Gäste bei Elisabeth Engstler ab.
Kochshow. „Schnell, einfach, aber trotzdem raffiniert“ sollen die Rezepte sein, die Elisabeth Engstler in Frisch gekocht (Montag bis Freitag, 14.00 Uhr, ORF 2) künftig präsentiert. Mit „Speedy-Gonzales-Rezepten“ umschreibt sie den Kochstil, den sie ab 7. Jänner umsetzen will. Zum Auftakt serviert die Kärntnerin Hühnerfilet mit Zitronencapellini.
Engstler, die schon vor 14 Jahren die erste Präsentatorin dieses Formats war und rund 200 Sendungen lang ihr Kochtalent unter Beweis stellte, löst bei Frisch gekocht das Duo Alex Wojta und Andreas Fankhauser ab.
An ihrer Seite rückt jeden Monat ein Spitzenkoch aus den Bundesländern regionale Kost in den Mittelpunkt: Premiere hat im Jänner Konstantin Fillipou aus Wien. Andi und Alex reisen für Frisch gekocht on Tour nun durch Österreich und sind mit ihren Entdeckungen eine Woche pro Monat in der Sendung präsent.
(als)
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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