Maria Furtwängler, alias Charlotte Lindholm, ermittelt in einem Doppelmord.
Deutschlands beliebteste Schauspielerin löst am Sonntag einen ihrer spannendsten Fälle. Maria Furtwängler – sie wurde in einer Umfrage zur Top-Darstellerin gekürt – ermittelt in der Tatort-Episode Der letzte Patient (20.15 Uhr, ORF 2) als Hauptkommissarin Charlotte Lindholm zum Tod einer Ärztin. Dr. Silke Tannenberger wird tot in ihrer ausgebrannten Praxis in einem Vorort von Hannover gefunden. Rasch ist klar, es war kein Unfall.
Missbrauch
Für den Mord an Dr. Tanneberger scheint es kein wirkliches Motiv zu geben, bis die Kommissarin ein Videotagebuch, welches das Opfer über seine Männerbekanntschaften geführt hat, entdeckt. Eine erste Spur führt zu einem skrupellosen Kinderschänder, dessen Hauptopfer der lernbehinderte Tim König (Joel Basman) ist.
Zweiter Mord. Lindholm nimmt den offenbar traumatisierten Tim, den sie am Tatort aufgreift, bei sich zu Hause auf. Doch Tim entwischt ihrer Obhut und wird selbst Opfer eines Mordes.
Chaos
Zum Doppelmord und dem Missbrauchs-Fall gesellt sich in Der letzte Patient das persönliches Schicksal der Kommissarin. Denn Martin (Ingo Naujoks), langjähriger Mitbewohner Lindholms und ihr heimlicher Verehrer, hat sie quasi über Nacht verlassen. Nun trauert die Kommissarin Martin, dem sie stets die kalte Schulter zeigte, nach.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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