ZDF-Drama

Ferres erlebt als Lena Fauch sexuelle Gewalt

Veronika Ferres
© ZDF
In "Lena Fauch – Gefährliches Schweigen“ spielte Ferres ein Missbrauchs-Opfer.
OE24 auf Google bevorzugen

Am 21. Oktober war es soweit. Veronica Ferres zeigte sich erstmalig als Missbrauchsoper im ZDF-Drama "Lena Fauch – Gefährliches Schweigen“. Darin schlüpfte sie zum bereits zweiten Mal in die Rolle einer evangelischen Seelsorgerin, die mit der Polizei eng zusammen arbeitet. Dabei wurde sie von ihrem Kollegen, einen Polizisten, den sie eigentlich helfen sollte, massive sexuell belästigt. Mit der deutschen Bild Zeitung sprach die Schauspielerin über die Dreharbeiten, und wie schwer es ihr fiel, diese Rolle zu spielen.

Ferres in Bedrängnis
Eigentlich wollte Lena Fauch ihrem Kollegen nur helfen. Doch der Polizist drängte die Seelsorgerin in ein Dienstzimmer und drückt sie an die Wand. Seine Hand schob er dabei brutal zwischen ihre Beine und versucht sie zu küssen. In Fauchs Augen erkennte man klar und deutlich, sie hat Angst. Letzteres verspürte die Mimin auch bei den Dreharbeiten, wie sie im Bild-Talk zugab. "Angst und Panik, meine Knie haben gezittert. Auch im Film habe ich gelernt, mich zu wehren, wenn mir jemand zu nahe kommt. Wir haben die Szene schon Tage zuvor durchchoreografiert wie einen Tanz. Mit genauem Ablauf. Daran versucht man sich beim Dreh festzuhalten. Ich musste natürlich schon öfter vergleichbare Situationen spielen. Das ist nie leicht und nimmt einen mit. Da hilft einem die Professionalität, durch die man solche Szenen abschütteln kann, wenn sie im Kasten sind", erklärte Ferres gegenüber dem Blatt.

Ferch handelt im Alleingang
Dabei versucht Ferres als Lena Fauch mit der Situation alleine klar zukommen. Anstelle sich jemanden anzuvertrauen, nimmt sie das Problem alleine in die Hand. Auf die Frage, ob das nicht eine dumme Rektion sei, fand Ferres auch klare Worte. "Ich empfinde es nicht als dumm. Man steckt eben manchmal in Situationen, in denen man nicht weiß, wie man reagieren soll, weil man von verschiedenen Gefühlen getrieben ist. Lena hat keine Wahl – sie ist zutiefst verletzt und schämt sich. Sie braucht Zeit, bis sie so stark ist, dem Vergewaltiger gegenüber zu treten, um ihm zu sagen, was sie von ihm hält", antwortete sie.

Die TV-Highlights des Jahres 2013


1 / 71

Juergen Maurer ist "Kommisar Rex'" neues Herrl

Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.

© ORF/Beta Film

Sascha Hehn wird "Traumschiff"-Kapitän

Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.

© ZDF

Zweite Staffel "House of Cards" ab Februar auf Sky

Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

© BBC

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden