Der Winter hat Österreich derzeit fest im Griff. Im ganzen Land herrscht klirrende Kälte. Doch eine alte Bauernweisheit verspricht Gutes.
Österreich bibbert: Eiskalte Minusgrade, klirrende Kälte, Schnee bis ins Flachland und spiegelglatte Straßen. Der Winter zeigt sich aktuell von seiner härtesten Seite – in den Nächten fallen die Temperaturen deutlich unter null, tagsüber bleibt es vielerorts eisig. Genau bei solchem Wetter fällt vielen eine alte Bauernregel ein, die seit Generationen weitergegeben wird.
„Klirrt im Januar Eis und Schnee, gibt es zur Ernte viel Korn und Klee.“
Doch was steckt eigentlich hinter dieser Bauernregel?
Die Bauernregel bezieht sich ganz konkret auf einen kalten, frostigen Jänner mit Schnee und Eis. „Klirren“ steht dabei für anhaltenden Frost, knackige Kälte und gefrorene Böden. Früher beobachteten Bauern sehr genau, wie sich das Wetter im Winter verhielt, denn moderne Wetterprognosen gab es nicht. Aus diesen jahrzehntelangen Beobachtungen entstanden Bauernregeln wie diese.
Was verrät diese Bauernregel über das kommende Jahr?
Ein kalter Jänner galt traditionell als gutes Zeichen für die Landwirtschaft. Der Frost hat mehrere Vorteile:
- Schädlinge und Keime im Boden werden durch starke Kälte reduziert
- Schnee wirkt wie eine natürliche Isolationsdecke und schützt den Boden
- Der Boden kann sich erholen und nimmt im Frühjahr Feuchtigkeit besser auf
Das Ergebnis laut Bauernregel: bessere Wachstumsbedingungen im Frühling und damit eine reiche Ernte mit viel Korn und Klee, also Getreide und Futterpflanzen.
Stimmt die Bauernregel heute noch?
Auch wenn moderne Landwirtschaft und Klimaveränderungen vieles relativieren, ist an der alten Weisheit durchaus etwas dran. Ein stabiler, kalter Winter ohne extreme Wetterkapriolen gilt nach wie vor als günstig für Böden und Pflanzen.
Heißt also: So unangenehm die aktuelle Kälte auch ist – laut Bauernregel dürfen wir uns zumindest theoretisch auf ein fruchtbares Jahr freuen.