Yellowstone-Spin-off

Jetzt bringt Michelle Pfeiffer Frauenpower in den Wilden Westen

„Yellowstone“ war gestern – jetzt dreht sich im rauen Montana alles um 
Michelle Pfeiffer & Co. Warum man mit „The Madison“ auf Frauenpower im Wilden Westen setzt.  

„Yellowstone“-Fans wissen es: Neben „John Dutton“ Kevin Costner (71) hatte eigentlich nur eine die Hosen auf seiner Ranch in Montana an: seine Tochter Beth, grandios verkörpert von Kelly Reilly (48). Nach dem tragischen Ende des Serie-Hits schlägt Drehbuchautor und Regisseur Taylor Sheridan genau in diese Kerbe und legt jetzt im Wilden Westen mit noch viel mehr Frauenpower nach.

Michelle Pfeiffer auf Kevin Costners Spuren im

Michelle Pfeiffer auf Kevin Costners Spuren im "Yellowstone"-Spin-off. 

© Paramount+

Michelle Pfeiffer nimmt die Zügel in die Hand 

Als Serien-Ableger von „Yellowstone“ soll „The Madison“ (seit 14. März auf Paramount+) Freunde intensiver Clan-Storys im „Big Sky Country“ begeistern. Dass darin niemand Geringerer als Hollywood-Star Michelle Pfeiffer (67) die Zügel in die Hand nimmt, ist zweifelsohne ein Coup.  

Pfeiffer als Matriarchin Stacy Clyburn. 

Pfeiffer als Matriarchin Stacy Clyburn. 

© Paramount+

Starke Frauen statt Cowgirls 

Die Story steht jedenfalls „Yellowstone“ an Dramatik um nichts nach, der Spagat zwischen dem modernen Leben in New York City, wo Familie Clyburn zunächst lebt, und dem Madison River Valley sorgt jedoch für mehr Modernität im Plot. Schließlich ist Stacy Clyburn alles andere als ein Cowgirl, bevor sie mit ihrer Familie von der Stadt, die niemals schläft, in die Einöde zieht. Ein schwerer Schicksalsschlag stellt das Leben der Clyburns völlig auf den Kopf: Kurt Russell (74), der Michelle Pfeiffers Ehemann spielt, hat nämlich (abgesehen von Rückblenden) nur einen kurzen Auftritt als Preston Clyburn. Dessen plötzlicher Tod führt Stacy mit ihrer Familie nach Montana. Und genau hier beginnt die Geschichte der Matriarchin, um die sich eine Vielzahl starker Frauen schart: Darunter Beau Garrett (43) und Elle Chapman (26), die ihre Töchter spielen und noch mehr Emotion in die Western-Serie bringen.  

Frauenpower in

Frauenpower in "The Madison": (v.li.) Beau Garrett (als Abigail Reese), Michelle Pfeiffer (als Stacy Clyburn), Amiah Miller (als Bridgette Reese), Alaina Pollack (als Macy) und 
Elle Chapman (als Paige McIntosh).

© Getty

Warum Pfeiffer "Ja" zur Streaming-Serie sagte 

Seine bisher persönlichste Serie sei „The Madison“, erklärt Taylor Sheldan (55), der nicht nur 2018 „Yellowstone“, sondern auch Nachfolge-Hits wie „Landman“, „1883“ und „1923“ schuf. Dieses Spin--off-Projekt habe er absichtlich als intimere Geschichte als seine bisherigen Western-Dramen angelegt. Statt großer Machtkämpfe konzentriert sich „The Madison“ stärker „auf persönliche Beziehungen und emotionale Entwicklungen einer Familie, die nach einer Tragödie einen neuen Sinn sucht“. Und genau das hat auch Film-Star Michelle Pfeiffer überzeugt, sozusagen in die Fußstapfen von Kevin Costner zu treten – und nach Kino-Hits wie „Batmans Rückkehr“, „Mother!“, „Avengers: Endgame“ u.v.m. – indie Welt des Streamings einzutauchen.

Kevin Costner begeisterte im Serien-Hit

Kevin Costner begeisterte im Serien-Hit "Yellowstone". 

© Paramount+

"Die spannendsten Rollen werden derzeit von Frauen meiner Generation gespielt"

„Als ich mit der Schauspielerei anfing, war deine Karriere mit 40 vorbei“, erklärt die 67-Jährige, die die 62-jährige Stacy Clyburn darstellt, und macht Best Agerinnen in der Film- und Fernsehbranche Mut: „Seitdem ist einiges passiert – auch dank der vielen Serien, sei es im TV oder Streaming. Es gibt heute einfach viel mehr Möglichkeiten, mehr Auswahl – gerade für Frauen in meinem Alter. Und ich finde, die spannendsten Rollen werden derzeit von Frauen meiner Generation und älter gespielt.“

Mit „The Madison“ will Pfeiffer auch dem Wilden Westen einen neuen Anstrich verpassen: als Ort, an dem endlich starke Frauen ihre Geschichten erzählen – vor und hinter der Kamera.

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