Wie bei allen anderen Dingen auch, macht beim Sex die Dosis das Gift
Es gibt bestimmte Anzeichen auf ein krankhaftes Sexverhalten. Zum Beispiel, wenn man ein Doppelleben führen muss, weil der Partner oder die Partnerin nicht wissen soll, wie man tickt. Jeden Sonntag in den Stripclub statt ins Fitnesscenter? Spätestens hier sollten die Alarmglocken schrillen. In einer Studie der University of Minnesota hat ergeben, dass 8,6 Prozent aller Menschen von der Sexsucht, auch Hypersexualität genannt, betroffen sind. Also fast jeder Zehnte. Dabei verhält es sich wie mit jeder Sucht. Das Verlangen nach Sex ist übergroß und beinahe nicht zu stillen.
Pornos sind in Ordnung, aber nicht jeden Tag
Wer jeden Tag von der Arbeit nach Hause kommt und sofort YouPorn oder ähnliche Sexseiten besucht, der sollte darüber nachdenken, ob bereits eine krankhafte Sucht nach Sex besteht. Nichts gegen Pornos, aber jeden Tag ist laut Studie definitiv nicht normal.
Wie oft masturbieren "normale" Menschen?
Sowohl Männer als auch Frauen masturbieren regelmäßig. Nicht aber etwa dreimal am Tag und womöglich auch noch im Büro. Wenn Ihnen das schon einmal passiert ist, sollten Sie schleunigst die Notbremse ziehen.
Das einzige Thema
Jemand, der den ganzen Tag nur von Sex spricht, beschäftigt sich in Gedanken nur mit einem Thema. Die übertriebene Beschäftigung mit Sex - in Wort und Tat - ist ebenso ein Warnsignal.
Schnell gelangweilt
Jemand, der süchtig nach Sex ist, langweilt sich schnell. Mit einem "normalen" Partner geht das nicht lange gut, denn es muss immer wieder ein neuer Kick her. Oft haben Sexsüchtige Probleme, eine Partnerschaft aufzubauen, obwohl sie sich diese genauso sehr wünschen wie andere auch.