Flüchtling randalierte bei Abschiebung in AUA-Flugzeug

Bei Flug Wien-Mailand

Flüchtling randalierte bei Abschiebung in AUA-Flugzeug

Flüchtling wurde bei Abschiebung im Linienflug aggressiv - ein Passagier und eine Flugbegleiterin wurden verletzt.

Wilde Szenen sollen sich Donnerstagfrüh während des Fluges OS 511 von Wien nach Mailand abgespielt haben: Ein unbegleiteter Flüchtling aus Ghana, der im Rahmen einer Einzelabschiebung außer Landes gebracht wurde, begann ÖSTERREICH-Informanten zufolge, im Flugzeug, das um 6.40 Uhr in Wien Schwechat gestartet war, zu randalieren.

Dabei wurden ein Passagier und eine Flugbegleiterin leicht verletzt. Der Tobende wurde schließlich von mehreren Personen überwältigt, wobei die Crew den Zwischenfall sehr professionell abgewickelt haben soll.

Flüchtling wurde von Behörden nicht begleitet

Der Rückflug nach Wien wurde storniert, weil die Mannschaft am Bord nicht mehr flugfähig war. Warum der Mann derart aggressiv war und von den Behörden nicht begleitet wurde, wird von mehreren Mitreisenden schwer kritisiert. Das Innenministerium in Wien bestätigt, dass der Afrikaner (ein Dublin-Fall, der nach Italien zurückgeschickt wurde) alleine abgeschoben wurde, was öfters vorkomme, wenn keine Hinweise auf eine Gefährlichkeit vorliege, sagt Ministeriumssprecher Christoph Pölzl. "Wir werden den Vorfall jetzt mit der AUA genau evaluieren."

AUA-Sprecher Leonhard Steinmann bestätigt die Probleme mit einem Passagier. "Unsere Leute haben wirklich sehr deeskalierend auf die Situation reagiert", so Steinmann. Die Crew übergab den Mann den italienischen Behörden in Mailand. 

Informant schildert die schlimmen Szenen

Ein Informant, der an Bord war, schildert, wie schlimm sich die Szenen abgespielt haben: "Während des Fluges kam der Mann plötzlich von hinten nach vorne vor. Er war recht jung, vermutlich 25-30 Jahre, schwarze Hautfarbe. Er begann, einen Passagier zu beschimpfen und fragte ihn, ob er Österreicher sei. Nachdem der Gefragte das bejahte, wurde der Afrikaner wild. Er hasse Österreich, er sei zwei Monate im Gefängnis gesessen, Österreich hat ihm alles genommen."

Der Informant weiter: "Dann wollte der Tobende das Handy vom Passagier und schlug ihm auf die Hand. Eine Flugbegleiterin beruhigte den Afrikaner und verwies ihn auf seinen Platz. Nach ein paar Minuten kam er wieder von hinten und schlug idem Österreicher auf die Schulter. Ein männlicher Flugbegleiter versuchte, mit ihm zu reden. Zu dritt wurde versucht, ihn zu beruhigen, aber er begann, um sich zu schlagen."

"... es wurde leicht panisch im Flugzeug. Mehrer Leute versuchten, den Mann zu fesseln. Erst als er einem älteren Herrn auf den Kopf schlug, sprangen mehrere Passagiere auf und warfen sich auf ihn. Dabei wurde eine Flugbegleiterin verletzt. Er wurde auf einen Sitz gefesselt. Nach der Landung mussten alle Passagiere warten, bis er von der Polizei abgeführt wurde. Danach kam auch ein Arzt an Bord. Eine Flugbegleiterin wirkte traumatisiert und weinte."

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