Mutter warnte vor Gewalttätigem Ex
Justiz-Skandal um toten Denny
Wien. Völlig aus den Fugen geraten und zerstört ist das Leben einer gebürtigen Slowakin, die sich in Wien eine Existenz aufgebaut hatte und dabei leider an den falschen, weil gewalttätigen (Ehe-)Mann geraten ist. Wie bereits berichtet, wurde über den Liberianer Joseph A. im Zuge der Trennung ein Betretungsverbot verhängt, ach das Jugendamt war vorübergehend, zog sich aber wieder zurück, weil die „Mutter (laut MA 11) für den Buben sorgen könne und alle Maßnahmen zu seinem Schutz ergriffen“ habe. Wie das zu dem Umstand passt, dass die Angestellte im Zuge des Obsorgeverfahrens ihren Freundinnen zufolge die Richterin am zuständigen Bezirksgericht Liesing regelrecht angelehnt hatte, ein Kontaktverbot über Joseph A. zu verhängen, ist noch zu klären. Wörtlich soll die Mutter gewarnt haben: „Er ist gefährlich. Es wird noch etwas Schlimmes passieren!“
Hammerattacke nach der Besuchszeit
Gutachten. Leider sollte die 39-Jährige Recht behalten. Zuerst attackierte der Afrikaner seine Ex-Frau vor ihrer Wohnung mit einem Hammer im Schulter-, Gesichts- und Kopfbereich, als er Sonntagabend seinen Sohn nach der (gerichtlich geregelten) Besuchszeit zurückbringen sollte. Ein Nachbar vertrieb den Angreifer. Danach wurden Denny (5) als auch sein 41-jährige Vater beide tot im Wasser bei der U-Bahnstation Neue Donau gefunden. Laut Obduktion ist der bedauernswerte Bub ertrunken. Ob bzw. wie er ertränkt oder mit in den Tod gerissen wurde (möglicherweise nach Verabreichung von Tabletten) soll ein toxikologisches Gutachten herausfinden.
(kor)
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