Fall Natascha

Kampusch-Vater klagt Priklopil-Freund

Natascha Kampusch Ludwig Koch
© AP, ÖSTERREICH/ Bruna
Natascha wird als Zeugin vor Gericht geladen.
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Der Vater von Entführungsopfer Natascha Kampusch, Ludwig Koch, hat nach Angaben seiner Anwälte Zivilklage gegen den Freund von Entführer Wolfgang Priklopil, Ernst H., eingebracht. Koch geht davon aus, dass H. "zumindest" von der Entführung gewusst hat, wie einer seiner Anwälte, Dietmar Heck, sagte. Natascha Kampusch wird übrigens als Zeugin geladen - und könnte sich einer Aussage nur dann entschlagen, wenn sie sich selbst dadurch belasten würde.

Nataschas Vater: Klage gegen Priklopil-Freund


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Im Film spielt sie Natascha

Ludwig Koch will 35.000 Euro von Ernst H.

© APA

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Ludwig Koch will 35.000 Euro von Ernst H.

© APA

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Fall Kampusch spaltet das Land


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Toni Faber, Dompfarrer

Toni Faber, Dompfarrer: "Gebt Natascha endlich Ruhe"„Ich kann die ewigen Artikel und Fernsehberichte über den Fall Kampusch nicht mehr ertragen. Jedes Mal denke ich mir: Wie geht Natascha Kampusch damit um, dass sie immer wieder mit denselben Fragen konfrontiert wird? Man sollte diese junge Frau, die derart viel erleiden musste, endlich in Ruhe lassen. Der Täter ist vor dem göttlichen Gericht gestanden und nach seiner Buße wird er seinen Frieden gefunden haben.“

© TZ Oesterreich/Singer

Werner Tomanek, Eislady-Verteidiger

Werner Tomanek, Star-Verteidiger: "Gibt nichts mehr zu ermitteln"„Wenn sämtliche Hypothesen im Fall Kampusch einen wahren Kern hätten, dann wäre Natascha Kampusch sicherlich daran interessiert, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Der Fall wurde umfassend von der Justiz und der Polizei geprüft. Es gibt nichts mehr zu ermitteln und man sollte endlich den 
Deckel über diesem Fall 
zumachen.“

© TZ "Oesterreich"

Martina Fasslabend, Möwe-Chefin

Martina Fasslabend, Möwe-Chefin: "Normales Leben für Natascha"„Ich bin der Meinung, dass man Natascha Kampusch endlich in Ruhe lassen sollte. Durch die neuen Verschwörungstheorien verlängert man nur ihr Leid. Ich gehe davon aus, dass von der Polizei das Bestmögliche unternommen wurde, um die Wahrheit zu finden. Ich plädiere dafür, dass Natascha Kampusch endlich das Recht und die Möglichkeit bekommt, in ein normales Leben zurückzukehren. Sie war acht Jahre in Gefangenschaft, aber ihre Opferrolle ist noch immer nicht zu Ende, weil der Fall noch immer nicht geschlossen ist.“

© Christine Wurnig

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