Öl-See wird zur Umweltbombe
Krebserregende Stoffe bedrohen KH Nord
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Nach einem Zwischenspiel als sowjetischer Usia-Betrieb bis 1955 wurde hier bis 1970, wieder unter Shell-Fahne, Öl raffiniert.
190.000 m² Erdreich vergiftet
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Ab 2006 errichtet das Umweltbundesamt Sperrbrunnen, Riesel- und Dichtwände, um wenigstens die seit Jahrzehnten laufende Ausbreitung des Öls ins Wiener Grundwasser nördlich der Donau zu stoppen.
Umweltbundesamt: "Erhebliche Kontaminationen"
Im Mai 2015, das Krankenhaus Nord ist mitten am Gelände der Altlast längst in Bau, erfolgt der letzte, umso dramatischere Eintrag des Umweltbundesamts im Akt: „Ein Austrag der Schadstoffe wurde unterbunden. Im Bereich der Altlast ist weiterhin mit erheblichen Kontaminationen des Untergrundes und mit Öl in Phase zu rechnen.“
Sogar Energetiker warnte vor Giftmüll
Im Klartext: Das KH Nord schwimmt mitten auf Hitlers Gift-Ölsee. Und alle Verantwortlichen wussten genau Bescheid. Sogar der 95.000-Euro-Energetiker hat laut Bericht vor „teils entsetzlichen Ereignissen, die am Areal gespeichert sind“, gewarnt...
Josef Galley
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