Energiesicherheit

40 Jahre Tschernobyl: Niederösterreich zeigt, wie Energie WIRKLICH geht!

Heute vor 40 Jahren erschütterte die Atomkatastrophe von Tschernobyl die Welt. Ein Mahnmal für alle Zeiten – und Niederösterreich hat die Lehren daraus gezogen! 

Während Europa 1986 in Angst und Schrecken versank, war NÖ bereits auf dem richtigen Weg: Schon 1978 stimmten die Österreicher mutig gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf. Eine Entscheidung, die sich heute mehr denn je auszahlt!

Niederösterreich ist "Öko-Weltmeister"

40 Jahre Tschernobyl: Niederösterreich zeigt, wie Energie WIRKLICH geht!
© NLK

45 % Wasserkraft
32 % Windkraft
19 % Sonnenenergie
4 % Biomasse

40 Jahre Tschernobyl: Niederösterreich zeigt, wie Energie WIRKLICH geht!
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Seit 2015 versorgt sich Niederösterreich rechnerisch zu 100 % mit erneuerbarem Strom – und produziert sogar mehr als verbraucht wird! Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ist stolz: "Erneuerbare Energie bedeutet Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stärke!"

Gefahr vor der Haustür!

Doch die Freude ist getrübt: Nur 30 km von Niederösterreich entfernt laufen im tschechischen Dukovany Schrott-Reaktoren aus den 1980ern – und sollen noch Jahrzehnte weiterlaufen. Auch die Slowakei baut neue Atommeiler. Die Landeshauptfrau warnt: "Radioaktive Strahlung macht vor Landesgrenzen keinen Halt!" LH-Stv. Stephan Pernkopf (ÖVP) verspricht: Strom wird durch neue EVN-Tarife bald günstiger – und Niederösterreich bleibt Ökoenergie-Lokomotive für ganz Österreich.

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