Gesundheitsrevolution
Thermenregion: Roboter, Tumor-Netzwerk & neue Kliniken
Ab 2027 operiert in Mödling ein hochmoderner Chirurgieroboter in der neuen Urologie-Abteilung. In Baden wird die Gefäßchirurgie ausgebaut, die Neurologie von Mödling nach Baden verlegt. Gleichzeitig sollen neue Erstversorgungsambulanzen die überlasteten Kliniken entlasten.
Besonders im Kampf gegen Krebs setzt Niederösterreich auf Vernetzung: Seit Ende 2025 sind alle niederösterreichischen Klinikstandorte an ein zentrales Tumor-Netzwerk angebunden. „Zwei Standorte, ein Team", betont Onkologin Primaria Birgit Grünberger – Baden und Wiener Neustadt arbeiten bereits gemeinsam in der Krebsbehandlung.
Das Universitätsklinikum Wiener Neustadt wird künftig noch enger mit dem Klinikstandort Hochegg zusammenarbeiten. Auf diese Weise wird viel spezialisiertes medizinisches Wissen aus Hochegg und Wiener Neustadt vereint, etwa durch die Bündelung der Akutpulmologie in Wiener Neustadt. Am Standort Hochegg bleibt das Zentrum für Neurologische Frührehabilitation ein wesentlicher Bestandteil der Versorgung in der Thermenregion. Zusätzlich wird die onkologische Versorgung ausgebaut.
Im Landesklinikum Baden wird bereits seit Anfang des Jahres die Onkologische Ambulanz vom Team der Inneren Medizin III – Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Wiener Neustadt betreut. Insbesondere die neue Zusammenarbeit in der ambulanten onkologischen Versorgung zwischen den beiden Standorten sichert langfristig die Versorgung und bündelt die Expertise. "Die Stärke dieses Modells liegt darin, dass wir nicht mehr als zwei getrennte Abteilungen arbeiten, sondern als ein gemeinsames onkologisches Team mit gebündelter Expertise. Zwei Standorte, ein Team – durch die Bündelung unserer Erfahrung, Spezialisierungen und unseres Fachwissens können wir die Versorgungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten weiter verbessern", betonte Primaria Birgit Grünberger.
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Neue digitale Wege
Auch digital geht Niederösterreich neue Wege: Telemedizin-Angebote wie „HerzMobil" sollen Patienten künftig besser versorgen. Dazu kommen ein Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hinterbrühl sowie mehr Angebote für ältere Patienten.
LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam zeigt sich optimistisch: „Wir ermöglichen standortübergreifend hochwertige Behandlung für alle Patienten."
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