Nach gewaltsamer Öffnung von 13 Gruften auf dem städtischen Friedhof in Korneuburg Mitte März sind weitere Überprüfungen von der Polizei durchgeführt worden. Ermittler gehen davon aus, dass dabei rund 40 Särge beschädigt wurden.
Mit dem Einverständnis der Besitzer wurden von der Polizei zwölf der 13 gewaltsam geöffneten Gruften näher untersucht. Rund 40 Särge dürften bei dem Vorfall Mitte März beschädigt worden sein, sagte Polizeisprecherin Manuela Weinkirn. Teilweise seien Skelette – auf der Suche nach Diebesgut wie etwa Goldzähnen – im Kopfbereich bewegt worden.
Die gewaltsame Öffnung der Grabstellen dürfte am 21. oder 22. März erfolgt sein. Ermittelt wird nun wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe und des Einbruchsdiebstahls, Spuren wurden gesichert. Hinweise über verdächtige Wahrnehmungen können weiterhin an die Polizeiinspektion Korneuburg gerichtet werden.