Gastpatientenstreit

Wo selbst Wiener willkommen sind: Am Gegenbeispiel MedAustron

Wo selbst Wiener willkommen sind: Am Gegenbeispiel MedAustron
© MedAustron
Wien streicht Spitälern Zahlungen für niederösterreichische Patienten – und bringt damit ganz Niederösterreich auf die Palme.
OE24 auf Google bevorzugen

VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner macht klar: „Der überforderte SPÖ-Gesundheitsstadtrat Hacker führt seine engstirnige Blockadepolitik munter fort und streicht Wiener Spitälern jetzt weitere Zahlungen, wenn sie niederösterreichische Landsleute behandeln."

Am Gegenbeispiel MedAustron: Wo selbst Wiener willkommen sind

Wo selbst Wiener willkommen sind: Am Gegenbeispiel MedAustron
© Alexander Zillbauer

Als Gegenbeispiel nennt Zauner MedAustron in Wiener Neustadt – eines der führenden Krebsbehandlungszentren Europas, das ausschließlich vom Land NÖ finanziert wird. Fast jeder vierte Patient dort kommt aus Wien. „Gesundheit ist keine Frage der Postleitzahl", betont MedAustron-Chef Klaus Schneeberger (ÖVP).
Besonders brisant: Ein 55-jähriger Krebspatient soll nach jahrelanger Chemotherapie vom AKH Wien abgewiesen worden sein. Erst medialer Druck brachte Hacker zum Einlenken.

"Gesundheit kennt keine Landesgrenzen, Herr Hacker"

MedAustron-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Schneeberger (ÖVP).
MedAustron-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Schneeberger (ÖVP). © Alex Zilberberg

VPNÖ-Gesundheitssprecher Franz Dinhobl legt nach: „Wer Patienten trotz bestehender Verträge als Patienten zweiter Klasse behandelt und sie als 'Schnorrer' abkanzelt, hat in dieser Debatte jedes Augenmaß verloren. Gesundheit kennt keine Landesgrenzen, Herr Hacker."

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden