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Wiederholen

Bei Führerscheinprüfung

Mord-Verdächtiger Afghane rastete schon einmal aus

Er soll einen Betreuer in der Asylunterkunft in Wullowitz attackiert und später einen Bauern auf der Flucht erstochen haben. Nicht das erste Mal, dass Jamal A. auffällig wird.

Im oberösterreichisch-tschechischen Grenzgebiet ist es Montagnachmittag laut Polizei zu einem Mord und einem versuchten Mord gekommen. Ein 33-jähriger Afghane soll in einer Asylwerberunterkunft in Wullowitz (Bezirk Freistadt) einen Betreuer mit einem Messer lebensgefährlich verletzt und auf der Flucht einen Autofahrer erstochen haben. Am Montagabend klickten für Jamal A. dann die Handschellen. Der Beschuldigte konnte nach seinem spektakulären Fluchtversuch gegen 21.45 Uhr im Großraum Linz festgenommen werden.

Wie der Bürgermeister von Leopoldschlag Hubert Koller (ÖVP) - zu jener Gemeinde gehört die Ortschaft Wullowitz - oe24 berichtete, sei der 33-Jährige eigentlich gut integriert gewesen. Und machte sich bei Arbeiten beim Bauhof der Gemeinde nützlich. Doch ein unbescholtenes Blatt war er nicht. Er sorgte schon einmal durch sein Verhalten für Schlagzeilen. Wie die Fahrschule Auböck in Freistadt laut "meinbezirk.at" bestätigt, soll es sich bei Jamal A. um jenen Asylwerber handeln, der schon Mitte Juli für Trubel gesorgt hatte. Der Mann war damals während der Führerscheinprüfung wie wild herumgedriftet und beschädigte dabei das Fahrschulauto. Die anderen Prüflinge sowie die Lehrer versteckten sich hinter den Autos und warteten angespannt, bis der Horror-Trip endlich zu Ende war.
 

Fahndung nach Jamal A.

Afghane wollte beweisen, wie gut er Auto fahren kann

Schlussendlich schritt die Polizei ein und nahm den 33-Jährigen fest.  Als Begründung gab der junge Afghane an, dass er beweisen wollte, wie gut er Auto fahren könne. Zuvor war er bereits zweimal durchgefallen.

Motiv für Bluttat noch völlig unklar


Warum der Mann, der ersten Informationen der Polizei nicht in der Unterkunft gewohnt haben dürfte, dort einen Betreuer mit einem Messer angegriffen hat, war vorerst unklar. Das 32-jährige Opfer erlitt bei der Attacke lebensgefährliche Stichwunden und wurde mit einem Hubschrauber in ein Linzer Krankenhaus geflogen. Der Verdächtige flüchtete vorerst mit einem Fahrrad.
 

© laumat.at/Mathias Lauber

© Fotokerschi.at

Mit braunem Citroën C3 auf der Flucht

Unweit der Unterkunft bemerkte er bei einem Haus ein Auto, in dem ein Mann saß, rekonstruierte eine Polizeisprecherin den weiteren Tathergang. Der 33-Jährige ging auf den 63-Jährigen los und stach mit einem spitzen Gegenstand auf ihn ein. Für den Altbauern kam jede Hilfe zu spät. Mit dessen Auto, einem braunen Citroën C3 mit dem Kennzeichen FR-640K, setzte der mutmaßliche Mörder die Flucht fort. Eine Alarmfahndung blieb vorerst erfolglos.
 

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