Aktion scharf

Polizei macht in OÖ Jagd auf illegale E-Scooter

Mann mit Helm und Rucksack fährt schnell auf einem E-Scooter, Hintergrund ist verschwommen.
© Apa
Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Diese reichen bis zu 10.000 Euro.
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OÖ. Die Polizei will in den Sommerferien verstärkt gegen illegale E-Scooter vorgehen. Mit Schwerpunktkontrollen sollen Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden, die die gesetzlichen Vorgaben überschreiten. Seit Mai gilt eine verschärfte Regelung: Erlaubt sind E-Scooter mit einer Motorleistung von maximal 600 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.

E-Scooter können 150 km/h erreichen

Nach Angaben der Polizei werden bei Kontrollen oft deutlich schnellere Fahrzeuge entdeckt. Laut Stefan Münzner, Leiter des Verkehrsreferats Linz-Land, wurden schon Geschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen. Besonders leistungsstarke Modelle mit Allradantrieb könnten sogar bis zu 150 km/h erreichen. Erste Schwerpunktaktionen zeigten Wirkung. In Traun und Umgebung wurden binnen einer Woche 13 Lenker gestoppt, die mit illegalen E-Scootern unterwegs waren.

Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Diese reichen von 1.000 bis zu 10.000 Euro, da häufig mehrere Gesetze gleichzeitig verletzt werden. Werden Minderjährige mit verbotenen E-Scootern angehalten, können auch deren Eltern zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie ihren Kindern solche Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Die Polizei kündigt daher weitere flächendeckende Kontrollen während der Ferienzeit an.

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