10 Todesopfer

Immer mehr Senioren sterben in OÖ bei Radunfällen

Zwei bepackte Radfahrer fahren an einem sonnigen Tag auf einer von Bäumen gesäumten Straße.
© APA/TOBIAS STEINMAURER
Wie eine Studie des Verkehrsclub Österreichs (VCÖ) zeigt, starben im Vorjahr in OÖ um sechs Seniorinnen und Senioren mehr bei Radunfällen, als noch 2024.
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OÖ. Im Jahr 2025 sind in Oberösterreich zehn Seniorinnen und Senioren bei Radunfällen ums Leben gekommen. Laut einer Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) waren das zwei Drittel aller 15 tödlichen Fahrrad- und E-Bike-Unfälle und sechs Todesopfer mehr als 2024. Der VCÖ fordert daher den Ausbau sicherer Radinfrastruktur.

Radfahrkurse für ältere Menschen empfohlen

Vor allem baulich getrennte Radwege entlang stark befahrener Straßen sowie mehr Tempo-30-Zonen in Ortsgebieten sollen das Unfallrisiko verringern. Auch übersichtliche Kreuzungen und spezielle Radfahrkurse für ältere Menschen werden empfohlen. Nach Angaben des VCÖ sind zwei Drittel der Alltagswege von Menschen über 65 Jahren kürzer als fünf Kilometer. Mit einem gut ausgebauten und vor allem sicheren Radwegenetz könnten diese Strecken problemlos mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

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