Schülerin entwickelte Angststörung
Missbrauch an Skihauptschule: Pädagoge vor Gericht
Ein 59-jähriger Pädagoge muss sich am Dienstag am Landesgericht Innsbruck wegen des Verbrechens der Unzucht mit Unmündigen und des Vergehens des Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen zwischen 1996 und 1998 in der Skihauptschule Neustift eine damals elf- bis 13-jährige Schülerin bei Massagen intensiv im Brust- und Genitalbereich berührt zu haben.
Die Schülerin soll deshalb die Schule gewechselt und in der Folge eine Angst- bzw. depressive Störung entwickelt haben. Sie wurde laut Staatsanwaltschaft psychisch so beeinträchtigt, dass sie heute noch medizinischer Handlung bedarf. Aufgrund dieser schweren gesundheitlichen Schädigung seien die Taten laut der Anklagebehörde mit höherer Strafe, nämlich mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren bedroht und daher noch nicht verjährt.
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