Totzauer „bietet Lösung“ an, Favorit Pig schweigt, VP-Streit im Gang
Am Mittwoch ging ORF-Magazin-Chefin via Pressekonferenz an die Öffentlichkeit, um ihre Kandidatur für den ORF-Top-Job zu erklären. Im oe24-Gespräch erklärt die Kandidatin, dass sie „einen Ausweg aus dieser Situation anbietet, um den ORF in eine gute Zukunft zu führen“.
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Mit Situation ist augenscheinlich ein politischer Deal zwischen ÖVP und SPÖ – die Roten durften den Stiftungsratsvorsitzenden nominieren, die Schwarzen dafür den neuen ORF-Chef – gemeint.
Der eigentliche Favorit – laut schwarz-roter Indiskretion habe sich Kanzler Christian Stocker auf ihn verständigt – ist APA-CEO Clemens Pig. Der gebürtige Tiroler dürfte wiederum Hardcore ÖVP-Kreisen ein Dorn im Auge sein, da „er kein echter Schwarzer“ sei, so ein Türkiser.
Clemens Pig.
Der Medienmanager selbst schweigt noch. Ob er am Ende kandidiert, dürfte er erst am Ende der Ausschreibungsfrist Ende Mai verkünden. Ein Teil der Schwarzen, die wiederum Krone-Hit-CEO Philipp König wollten, dürften ihn jetzt verhindern wollen.
„Lachender Dritter“ als Geheim-Favorit?
Volten. Langjährige ORF-Kenner glauben zwar, dass Pig – falls er sich bewirbt – nach wie vor der aussichtsreichste Kandidat sei, aber sie schließen auch „keine Überraschung“ mehr aus. Heißt: Am Ende könnten Lisa Totzauer oder ein Überraschungskandidat mit Außenseiterchancen plötzlich auf Platz eins gehievt werden, „weil die ÖVP streitet“.