Strache attackiert Vorgängerregierung
"Flüchtlingswelle schuld an Verbrechen"
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Am vergangenen Mittwoch stach der 23-jährige Jafar S. in der Praterstraße in Wien eine Arztfamilie nieder. Tochter, Mutter und Vater wurden schwer verletzt, befinden sich noch immer im Spital. Einen afghanischen Landsmann verletzte er auf der Flucht vor der Polizei beim Praterstern schwer.
Statistik
Sein Anschlag auf die Familie in der Praterstraße war die blutigste Tat in einer Serie von Messerattacken in der vergangenen Woche – von Tirol bis Wien stachen Menschen mit dem Messer zu. Es gab schwere Attacken in Tirol, der Steiermark, dem Burgenland und Salzburg.
Die ganze Dramatik zeigt die Statistik. Seit 2009 hat sich die Zahl der Gewaltdelikte mit Stichwaffen beinahe vervierfacht. Sie stieg von 214 auf 743. Tendenz: steigend. Allein in Wien schlugen in den vergangenen sieben Tagen Messerangreifer fünf Mal zu und verletzten Menschen.
"Folge der Flüchtlingswelle"
Am Dienstagabend kommentierte Vizekanzler HC Strache die brutalen Attacken der letzten Tage in einem Facebook-Video. "Wir haben uns im Regierungsprogramm darauf geeinigt, härtere Strafen für Sexual- und Gewaltverbrecher einzuführen. Fast täglich liest man von sexuellen Übergriffen, vor allem durch Asylwerber", so der FPÖ-Chef.
"Das ist die Folge der Flüchtlingswelle 2015 und der damit einhergehenden, völlig verfehlten Asylpolitik der Vorgängerregierung", betont er. "Verglichen mit den meisten Herkunftsländern sind die österreichischen Strafen geradezu lächerlich. Die Abschreckung ist hier gleich null." Deshalb müsse man die Strafen weiter erhöhen, was in dieser Regierung nun auch getan werden wird, erklärt Strache.
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Jene Menschen, die in Österreich Schutz suchen würden und dann meinten, "sie müssen sich gegen den Rechtsstaat stellen", müssten nun konsequent abgeschoben werden. Denn die Täter, "darunter leider viele Ausländer, schrecken nicht vor betagten Menschen oder sogar von Kindern zurück", klagt der Vizekanzler in dem Video an.
Intrakulturelle Konflikte
Früher war es häusliche Gewalt, bei der zum Messer gegriffen wurde. Nun ist die Zunahme zu 75 Prozent auf „intrakulturelle Konflikte“ zurückzuführen, hieß es aus dem Bundeskriminalamt gegenüber ÖSTERREICH. Seit 2016 waren es laut Polizei 50 Afghanen, 16 Nordafrikaner, 14 Tschetschenen, 7 Iraker, Iraner und Türken, 5 Syrer und 4 Somalier, die in Messerstechereien verwickelt waren.
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